29.11.2009

SF

Haldimann hat kein Geld für neue Soap

Zudem kritisiert er die Sendung "Handelszeitung Börsenstandpunkte".

Ueli Haldimann, Interimsdirektor des Schweizer Fernsehens, verzichtet auf die Produktion einer eigenen TV-Serie wie "Lüthi und Blanc". "Dafür fehlt uns schlicht das Geld", sagt er im Interview mit der "SonntagsZeitung". Zudem sei das Risiko eines Misserfolgs riesig. "Ich will mich auf das konzentrieren, was wir können – auf Doku-Serien etwa oder "SF bi de Lüt". Daneben produzieren wir nach wie vor jedes Jahr mehrere Fernsehfilme", sagt Haldimann.

Klartext spricht der SF-Chef auch über die Sendung "Handelszeitung Börsenstandpunkte". Haldimann habe vor zwei Wochen interveniert, weil der Moderator Martin Spieler dem Ex-Swissfirst-Bank-Chef Thomas Matter Gelegenheit gab, Kaufempfehlungen für Titel abzugeben, für die es nur einen kleinen Markt gibt. "Das widerspricht unseren Prinzipien." Er wolle nicht, dass auf seinem Sender die Zuschauer aufgefordert werden, irgendwelche Aktien zu kaufen. "Man stelle sich vor, jemand setzt seine Pensionskassenersparnisse auf einen solchen Tipp", sagt Haldimann gegenüber der "SonntagsZeitung".


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen