Die Schweizerinnen und Schweizer sind wieder stärker vom Nutzen der mobilen Kommunikation überzeugt. Auch hat die Angst vor möglichen Gesundheitsrisiken etwas abgenommen, wie eine Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern ergab.
Demnach besitzen 86 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer über 16 Jahren ein Handy, wie es in einem Communiqué vom Montag heisst. Dessen Einsatz erfolge pragmatischer als auch schon, das Gerät habe viel von seinem Nimbus als Statussymbol verloren. Berufstätige nutzen gemäss der Umfrage das Handy überdurchschnittlich häufig für Gespräche und Büroapplikationen. Unter 40-Jährige schreiben überdurchschnittlich viele SMS.
Die Befragten gehen zwar immer noch mehrheitlich, aber spürbar weniger davon aus, dass die Mobilfunktechnologie gesundheitliche Risiken birgt: 55 Prozent gegenüber 66 Prozent im Jahr 2004. Auch die mobilfunkkritischste Gruppe ist gemäss der Studie mittlerweile von der Unverzichtbarkeit der Mobilfunktechnologie überzeugt.

