11.07.2019

Neue Zürcher Zeitung

Irène Troxler verlässt NZZ per Ende Jahr

Die Ressortleiterin Zürich und Region geht zur Zentralbibliothek ins Marketing und in die Kommunikation.
Neue Zürcher Zeitung: Irène Troxler verlässt NZZ per Ende Jahr
Verlässt die NZZ: Irène Troxler. (Bild: NZZ)

Irène Troxler, Ressortleiterin Zürich und Region, hat sich entschieden, die NZZ per Ende Jahr zu verlassen, um eine neue berufliche Herausforderung bei der Zentralbibliothek Zürich anzunehmen, wie die NZZ mitteilt. «Ich werde in der Zentralbibliothek für Marketing und Kommunikation zuständig sein», sagt Troxler auf Anfrage von persoenlich.com. «Von der NZZ bleibt mir viel Schönes in Erinnerung: ein wunderbar anregendes Umfeld, interessante und herzliche Kolleginnen und Kollegen und ein spannender Job, bei dem man jeden Tag etwas Neues lernt.»

Troxler trat 2001 als Redaktorin in das Ressort Zürich und Region der «Neuen Zürcher Zeitung» ein, wo sie schwerpunktmässig die Themen Stadtentwicklung und Stadtzürcher Politik betreute. Im Herbst 2017 übernahm sie die Leitung des Ressorts (persoenlich.com berichtete). In dieser Funktion prägte sie laut Mitteilung die lokale Berichterstattung – auch, indem sie recherchierten Geschichten mehr Platz einräumte und generell den Aspekt des Erzählerischen im Ressort förderte. «Ich bedauere Irène Troxlers Weggang sehr», wird Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, zitiert. «Für ihre Leistungen sowie ihr langjähriges Engagement für unser Blatt bedanke ich mich im Namen der gesamten Chefredaktion ganz herzlich.»

Die Suche nach einer neuen Leiterin beziehungsweise einem Leiter für das Ressort Zürich und Region wird demnächst aufgenommen. (pd/cbe)



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Kommentare

  • Robert Penzinger, 11.07.2019 16:48 Uhr
    Was ist bloss mit der "alten Tante" los: immer mehr Abgänge (leider nicht von den Schlechtesten)! Kann der "gute Hirte" Gujer seine Schäfchen nicht mehr halten?
  • Dieter Widmer, 12.07.2019 09:25 Uhr
    @Robert Penzinger: Eric Gujer als guten Hirten zu bezeichnen, trifft die Wahrheit bestimmt nicht. Eher ist er ein Wolf im Schafspelz. Seit er Chefredaktor ist, gibt es die kluge NZZ nur noch in Nuancen. In Deutschland-Berichten hofiert er jetzt der AfD, und in der Schweiz schlägt er einen Rechtskurs ein, der viele Leserinnen und Leser ärgert. Langfristig ist das ein Schuss ins eigene Knie. Wie lange schaut der Verwaltungsrat der NZZ noch zu, wie das einstige Flaggschiff der Schweizer Medien absinkt?
  • Robert Penzinger, 12.07.2019 12:44 Uhr
    @Dieter Widmer: Leider muss ich Ihnen in allem völlig recht geben. Ich hatte ja den "guten Hirten" auch bewusst in Anführungszeichen gesetzt! Vom Verwaltungsrat erwarte ich nichts: Wir erinnern uns, dass der "Drogist" seinerzeit mit dem Segen des ganzen Gremiums Markus Somm installieren wollte. Als der es dann nicht wurde und Gujer in zweiter Wahl das Rennen machte, fühlten sich viele - auch in der Redaktion - erleichtert. Wir haben uns getäuscht: Mehr Unheil von rechts hätte auch ein Somm nicht an die Falkenstrasse bringen können.

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