KI-Weiterbildung für Redaktion geht weiter

NZZ - Mit über 200 angemeldeten Mitarbeitenden zeigt sich grosses Interesse an den Schulungen.

Ab Januar bietet die NZZ in Kooperation mit dem MAZ ein mehrtägiges Programm zum Einsatz von künstlicher Intelligenz im Journalismus an. Die dreitägigen Schulungen werden mehrfach durchgeführt, bereits rund 200 Mitarbeitende haben sich angemeldet.

«Wir wollen die Chancen von KI nicht von der Seitenlinie aus beobachten, sondern sie aktiv in unsere Arbeit integrieren», wird Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, in einer Mitteilung zitiert. «KI verändert den Journalismus grundlegend – umso wichtiger ist es, dass unsere Teams verstehen, wie sie die Technologie sinnvoll unterstützend einsetzen», ergänzt Carola Ettenreich, Leiterin Operations. «Die NZZ geht das Thema KI mit der nötigen Ambition und journalistischer Sorgfalt an», betont MAZ-Studienleiter Reto Vogt.

Das Programm ist die dritte Runde der Initiative «Digitales Wissen» und Teil der AI-First-Strategie. Seit 2023 nahmen rund 300 Redaktionsmitarbeitende an Kursen zu OSINT, Datenjournalismus und digitalen Tools teil (persoenlich.com berichtete).

Themen umfassen ethische Leitlinien, Prompt Writing, Datenjournalismus mit KI-Tools, Liquid Content und Datenschutz – alles unter dem Leitgedanken, KI als Werkzeug für besseren Journalismus zu nutzen. (pd/cbe)