30.08.2012

Tamedia

Konvergenz greift auf Regionaltitel über

Zusammenlegung von Print und Online.

Die Tamedia prüft bei ihren regionalen Publikationen die Zusammenlegung der Print- und Onlineredaktionen. Innerhalb der Gruppe seien die Erfahrungen mit der Konvergenz bislang gut, sagte Konzernchef Martin Kall am Donnerstag an einer Telefonkonferenz. Gemäss Kall ist es möglich, dass in Zukunft bei allen regionalen Titeln der Tamedia konvergente Redaktionen entstehen werden. Diese würden dann alle Kanäle der jeweiligen Marke aus einer Hand bedienen, wie der Tamedia-Chef erklärte. "Allerdings gibt es dafür keinen generellen Masterplan." Jede Situation werde individuell betrachtet.

Beim "Tages-Anzeiger" sind gegenwärtig mehrere Projektteams mit der Zusammenlegung der verschiedenen Redaktionen beschäftigt (persoenlich.com berichtete). Kall geht davon aus, dass bis spätestens Ende Jahr die wichtigsten Entscheide gefällt sind. Die eigentliche Umsetzung dürfte dann aber bis Ende 2013 dauern. Ein wichtiger Aspekt bei der Zusammenlegung von Print- und Online-Redaktion beim Tages-Anzeiger seien die Kosten. "Die Zusammenlegung wird auf jeden Fall zu Kosteneinsparungen führen," sagte Kall. Wie hoch diese ausfallen werden, sei aber noch offen. (sda/awp)


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