Der ehemalige SVP-Nationalrat begleitete den ungarischen Ministerpräsidenten und frischgekürten EU-Ratspräsidenten Victor Orbán bei seinem überraschenden Geheimbesuch beim ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dabei schlug Orbán Selenskyj vor, noch vor den amerikanischen Wahlen einen Friedensplan für den Ukrainekrieg vorzulegen. Dann schlug ihm Orbán vor, sich für einen mehrwöchigen Waffenstillstand einsetzen, während dem man die Modalitäten für einen Frieden zwischen dem Angreifer Russland und der Ukraine diskutieren müsse.
Aus Selendkyjs Residenz und dem Präsidentenpalast
Wie Orbán gegenüber «Weltwoche daily» erklärte, habe Selenskyj reserviert auf diesen Vorschlag reagiert, da er bereits in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Waffenstillständen gemacht habe. Es gehe bei seiner Initiative auch darum – so der ungarische Ministerpräsident – weiteres Blutvergiessen zu vermeiden. Deswegen sei es wichtig, dass solche Gespräche ohne weitere Öffentlichkeit, also geheim, stattfänden. Köppel hatte Orbán im vergangenen November zu einem Weltwoche-Anlass ins Zürcher Nobelhotel Dolder eingeladen. In weiteren Internetsendungen berichtete der Weltwoche-Journalist zusätzlich aus Selenskyjis Residenz und dem ukrainischen Präsidentenpalast. (ma)
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03.07.2024 13:17 Uhr

