Köppel und Mörgeli in Sphères attackiert

Weltwoche - An einer «Weltwoche»-Sitzung im Zürcher Szenelokal Sphères erhielten die beiden SVP-Politiker ein Getränk ins Gesicht geschüttet. Es kam zum Polizeieinsatz. Der Betreiber des Sphères bezeichnet die Zwischenfälle als «sehr ärgerlich».

Immer mittwochs hält die «Weltwoche»-Redaktion ihre Wochensitzung im Kultur-Café Sphères ab. Letzte Woche kam es dabei zu einem Zwischenfall mit wütenden Gästen, wie am Sonntag mehrere Medien berichteten. Demnach erhielten Chefredaktor Roger Köppel und Christoph Mörgeli ein Getränk ins Gesicht geschüttet.

Die «Revolutionäre Jugend Zürich» veröffentlichte auf Instagram ein Bild der Attacke und schrieb dazu: «Mit einer Milchshake-Dusche wurde den SVP-Aushängeschildern Köppel und Mörgeli klargemacht, dass sie nicht toleriert werden und nicht einfach überall ohne Widerstand auftauchen können. Weder im Sphères noch sonstwo!» Dabei sei «die gern zitierte Meinungsfreiheit» kein Argument! «Köppel und sein Rassistenpack» würden Menschen tagtäglich aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, sozialen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts erniedrigen. 

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Am Mittwoch Mittag wurden Christph Mörgeli und Roger Köppel mit seiner Weltwoche Redaktion von antirassistischen und wütenden Cafe-Gästen mit Milchshake aus dem Cafe Sphères in Züri West vertrieben. SVP-Nationalrat Roger Köppel und seine "Weltwoche" halten fast jeden Mittwoch Mittag ihre Themensitzung in Cafè Sphères ab. Sie verbreiten in ihrer Propaganda tagtäglich rassistische, sexistische und menschenfeindliche Hetze. Das Sphères hat einen linken Anspruch und Anschein, die Geschäftsleitung toleriert aber zynischerweise die "Weltwoche"-Sitzungen. Und nicht nur das: Sie macht sogar eine Ausnahme für sie, denn normalerweise werden im Sphères keine Tische reserviert. Schon Ende Oktober wurde Köppel und seine Redaktion von Cafe-Gästen rausgestellt (https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/koeppel-unerwuenscht/story/15879937). Nach Köppels medialem Rumgeheule vermeldete der Sphères-Geschäftsleiter Philipp Probst unmissverständlich, dass Köppel und seine Rassistentruppe im Sphères geschätzte und willkommene Gäste seien. Dies zeigt deutlich auf, für welche Seite das Sphères, und allen voran der rechte Arschkriecher Philipp Probst, Stellung beziehen. So nahmen die Mittwoch-mittäglichen "Weltwoche"-Themensitzungen wieder ihren normalen Lauf - bis heute! Mit einer Milchshake-Dusche wurde den SVP-Aushängeschildern Köppel und Mörgeli klargemacht, dass sie nicht toleriert werden und nicht einfach überall ohne Widerstand auftauchen können. Weder im Sphères noch sonstwo! Dabei ist die gern zitierte Meinungsfreiheit kein Argument! Köppel und sein Rassistenpack erniedrigen Menschen tagtäglich aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, sozialen Zugehörigkeit, oder ihres Geschlechts. Ein Ort für alle ist ein Ort ohne Köppel und Konsorten! Machen wir ihnen klar, dass sie nirgendwo willkommen sind! #fcksvp #antifa #züri

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Gegenüber «20 Minuten» bestätigte die Stadtpolizei Zürich, dass ein Polizeieinsatz stattgefunden hat. Eine Anzeige sei bisher noch nicht eingegangen. Weder Roger Köppel noch Christoph Mörgeli wollten sich gegenüber den Medien äussern.

Das Sphères veröffentlichte am Sonntag eine Stellungnahme und schrieb: «Wir sind ein Kultur-Café, welches allen Personen offensteht, gelten als offener Raum und genau dort sollte Toleranz und Meinungsfreiheit stattfinden.» Dass man nun von rechten und linken Aktivisten für ihre Zwecke benutzt werde, sei für das Team sehr ärgerlich. Und: «Wir verurteilen jegliche Gewalt, Hassreden und linke wie rechte Intoleranz.»  Gemäss Tagesanzeiger seien die Sphères-Betreiber auch von linken Gruppen angefeidet worden, die ihnen androht hätten, das Lokal «auseinanderzunehmen», sollten sie weiterhin der Weltwoche Gastrecht gewähren. Dies sei aber offiziell nicht bestätigt worden.

Bereits Ende Oktober kam es zu einem Zwischenfall mit der «Weltwoche»-Redaktion und wütenden Gästen (persoenlich.com berichtete). Nachdem sich einige Gäste über die Anwesenheit des SVP-Politikers Köppel beschwert hatten, hat Geschäftsführer Philipp Probst dessen Sekretärin angerufen und ihr das mitgeteilt, wie er gegenüber den Medien sagte. Diese habe dann fälschlicherweise interpretiert, dass Köppel nicht mehr kommen könne. Köppel selbst twitterte: «Jetzt schmeissen sie uns raus. Linke Intoleranz in Zürich.» (wid)