18.05.2007

Presserat

Künftig auch Beschwerdeinstanz für Radio und TV?

Mit Verleger und SRG im Boot vielleicht wieder Thema.

Seit längerem wird über eine Aufnahme der Verleger in den Schweizer Presserat verhandelt. Die Inhalte einer ersten provisorischen Übereinkunft wurden vor kurzem bekannt gegeben ("persoenlich.com" berichtete). Ab 2008 sollen auch die Verleger zur Trägerschaft gehören. Die SRG hat ebenfalls ihr Interesse an einem Beitritt signalisiert.

Für Peter Studer, noch amtierender Präsident des operativen Presserats, würde die Aufnahme der Verleger und der SRG in die Trägerschaft auch die Möglichkeit bieten, dass das Parlament bei der nächsten Revision des RTVG -- die noch in einiger Ferne liegt --, das Beschwerdesystem für Radio und Fernsehen als Auftrag dem Presserat zu übergeben, wie er auf Medienspiegel.ch ausführt.

Entsprechende Vorschläge Studers waren 2004 von der Nationalratskommission freundlich aufgenommen, aber nicht weiterverfolgt worden. "Eine der Begründungen lautete, das System Presserat sei ohne Verleger und SRG nicht repräsentativ genug", so Studer. Zurzeit beurteilt die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) als Bundesbehörde Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen. {

--> Presserat: Verleger sollen ab 2008 zur Trägerschaft gehören


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