24.04.2022

NZZ

Laura Meyer in den Verwaltungsrat gewählt

Die Generalversammlung hat ausserdem Dominique von Matt für eine weitere Amtszeit bestätigt.
NZZ: Laura Meyer in den Verwaltungsrat gewählt
In den Verwaltungsrat gewählt oder bestätigt (v.l.): Laura Meyer und Dominique von Matt. (Bilder: zVg)

Anlässlich der Generalversammlung im neu renovierten Kongresshaus in Zürich haben die Aktionärinnen und Aktionäre der AG für die Neue Zürcher Zeitung sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates mit klarem Mehr zugestimmt. Die Generalversammlung wählte am Samstag im Rahmen der Tagesordnung Dominique von Matt für eine weitere vierjährige Amtsperiode und die ausgewiesene Digitalexpertin Laura Meyer, seit Anfang 2021 CEO der Hotelplan-Gruppe, zur neuen Verwaltungsrätin. Sie folgt auf Carolina Müller-Möhl, welche sich entschieden hat, nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten (persoenlich.com berichtete). Nach zwölf Jahren in diesem Gremium möchte sie einer neuen Person Platz machen. Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod würdigte den ausserordentlichen Beitrag, den Carolina Müller-Möhl für das Unternehmen NZZ geleistet hat, und dankte ihr für ihr grosses Engagement.

Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs entschied die Generalversammlung antragsgemäss, eine Dividende von 250 Franken pro Aktie auszurichten. Dies entspricht einer Erhöhung von 50 Franken pro Aktie gegenüber 2020, als zuletzt eine Dividende ausgeschüttet wurde (im Jahr 2021 wurde aufgrund der unsicheren Pandemiefolgen auf eine Dividendenausschüttung verzichtet). Die 2021 von der NZZ AG bezogenen Corona-Unterstützungsleistungen im Bereich der indirekten Presseförderung wurden zurückbezahlt.

Der traditionelle gesellige Austausch im Beisein von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Anschluss an die Generalversammlung wurde nach der zweijährigen pandemiebedingten Pause sehr geschätzt, wie es in einer Mitteilung heisst. In ihrer Ansprache erinnerte Bundesrätin Karin Keller-Sutter daran, dass es zur liberalen Demokratie gehöre, Komplexität, Zielkonflikte und Widersprüche auszuhalten: «Demokratie ist Arbeit. Man muss zu ihr Sorge tragen – zu ihren Institutionen, zur politischen Kultur und damit zu unseren Werten. Jeden Tag aufs Neue.» (pd/cbe)



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Kommentare

  • Rudolf Penzinger, 24.04.2022 17:37 Uhr
    Hopla an der Falkenstrasse! Wenn das der Duttweiler noch erlebt hätte...
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