Laut Sonntag verdichten sich die Anzeichen, dass Ringier vor einer weiteren einschneidenden Sparrunde steht. Sie beruft sich auf "eingeweihte Kreise". Aus dem Konzern selber würden hinter vorgehaltener Hand Zahlen herumgeboten, die bei den Mitarbeitern Angst vor einer Entlassungswelle schürten. Es sei davon die Rede, dass konzernweit zehn Prozent eingespart werden müssten. Der Geschäftsbereich Schweiz/Deutschland habe 2010 einen Umsatz von 614 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet allein hier würde das Sparvolumen gut 60 Millionen Franken betragen. Mit der Frage konfrontiert, ob es zutreffe, dass der Ringier-Konzern linear zehn Prozent sparen wolle, antwortet Sprecher Edi Estermann dem Sonntag: "Ringier überprüft die Effizienz seiner Geschäftsbereiche und diversen Beteiligungen konstant und konsequent. Im Rahmen unserer gruppenweiten Profitabilitätssteigerung prüfen wir zurzeit Möglichkeiten zur Verbesserung der Effizienz." Ringier tue dies im Bestreben, "weiterzuwachsen und zu diversifizieren". Und so zur attraktiven Braut für den deutschen Springer-Verlag zu werden? Dazu sagte Estermann nichts. (pd)
12.02.2012
Ringier
Massive Sparmassnahmen geplant?
Gerüchte um Entlassungswelle gehen um.
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