12.01.2006

Studie

Medien hatten mehr Einfluss bei Bundestagswahl

Schröder bekommt teilweise Recht.

Ex-Kanzler Gerhard Schröder bekommt in seiner Aussage, die Medien hätten eine Hetzkampagne gegen ihn geführt, teilweise Recht. Eine Studie der ARD hat die TV-Wahlberichterstattung untersucht.

Dabei stellte sich heraus, dass ARD und ZDF mehr Wahlinformationen lieferten, als die privaten Sender, wie die Berliner Zeitung berichtet. Auffallend war, dass häufig Journalisten als begleitende und kommentierende Akteure in Erscheinung traten. Dadurch habe die Rolle der Medien "eine weitere Dimension" erhalten, so heisst es in der Studie.

Emma-Chefredaktorin Alice Schwarzer und Vize Chefredaktor des Stern, Hans-Ulrich Jörges, traten je sechs Mal auf., gefolgt von Spiegel-Autor Jürgen Leinemann und Focus-Chef Helmut Markwort mit vier und Fernsehjournalist Friedrich Nowotny mit drei Auftritten.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen