SRF hat in den letzten drei Jahren «einen mittleren einstelligen Millionenbetrag» für externe Berater ausgegeben. Es sei «eine hübsche Summe», heisst es in der NZZ am Sonntag, «zumal für ein Medienhaus, das sich mit Gebühren finanziert».
Für die neue Strategie habe SRF die US-Beratungsfirma Bain & Company engagiert – laut NZZaS «eine der grössten, aber auch umstrittensten Unternehmensberatungsfirmen der Welt». Fünf Berater von Bain & Company hätten sich über ein halbes Jahr lang mit dem Sender beschäftigt, um bei der Neuausrichtung zu helfen. Das Strategiekonzept ist mittlerweile in Kraft.
Wie SRF-Finanzchef Guy Luginbühl zur NZZ am Sonntag sagte, sei das Geld gut investiert gewesen. Ein SRF-Sprecher sagte, die Berater hätten den Sender «methodisch und beratend» unterstützt – ohne auf Details einzugehen. Die NZZaS konnte eine der Präsentationen von Bain & Company für SRF begutachten. «Epiphanien dürften diese Folien kaum ausgelöst haben: Allgemeinplätze und Verweise darauf, dass man die Effizienz steigern müsse», heisst es.
Laut NZZaS sind «bereits wieder neue Unternehmensberater anderer Firmen am Leutschenbach aktiv» – die Münchner Firmen Nunatak und die 4C Group. (cbe)
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14.12.2022 09:48 Uhr

