Am Sonntagabend strahlte das Schweizer Fernsehen die zweite Ausgabe der Sendung "Die grössten Schweizer Hits" aus. Und wie schon vergangenen Woche fand auch die Sendung zum Thema "Specials" Anklang beim Massenpublikum: 842'900 Zuschauerinnen und Zuschauer haben laut SF das Format mitverfolgt. Das entspricht einem Marktanteil von 39.3 Prozent. Damit konnte sich SF im Vergleich zur ersten Sendung gar noch steigern.
Die Sendung war jedoch auch begleitet von Misstönen. Mit Gölä und Florian Ast blieben zwei der bekanntesten CH-Musiker dem Anlass fern, wie der Blick schreibt. Er kritisiert an "Schweizer Hits", dass die Sendung vor allem den Oldies zu Gute kommt: Junge Schweizer Bands würden dagegen nicht nur bei den Ranglisten am Ende alt aussehen.
"Natürlich ist das Konzept ein Kompromiss zwischen Alt und Jung, aber immerhin treten ja sogar Newcomer wie Wurzel 5 und Gimma in der Show auf.", entgegnet SF-Sprecher Marco Meroni. Für einzelne Szenen etwas zu machen, sei stets schwierig. Insgesamt positives Fazit des Blicks: Auch wenn an der Harmonie noch etwas geschraubt werden müsse -- "sechs Abend-Shows hintereinander für Schweizer Songs, das ist ein Statement für die einheimische Musik". Für das Finale qualifiziert haben sich übrigens die Les Sauterelles mit "Heavenly Club".

