17.06.2026

JdJ

Neuer Name für Le Journal du Jura

Die Westschweizer Tageszeitung erscheint ab Mittwoch mit einem neuen Erscheinungsbild. Online erscheinen die Inhalte neu auf der eigenen Plattform und nicht mehr auf ajour.ch.
JdJ: Neuer Name für Le Journal du Jura
Der neue Name soll den Auftrag der Zeitung deutlicher zum Ausdruck bringen. (Bild: zVg)

Le Journal du Jura heisst neu «JdJ, le journal de Bienne et du Grand Chasseral ». Mit dem Namenswechsel lanciert die einzige französischsprachige Tageszeitung des Kantons Bern ein überarbeitetes Erscheinungsbild, ein neues Layout und die digitale Plattform lejdj.ch. 

Somit beendet sie die Zusammenarbeit mit der zweisprachigen Plattform ajour.ch der Gassman Media, wie diese bekannt gibt. Ajour.ch werde weiterhin ihre eigenen zweisprachigen Inhalte anbieten.

Stärkerer regionaler Bezug 

Der neue Name soll den Auftrag der Zeitung deutlicher zum Ausdruck bringen: Referenzmedium für Biel und den Grossraum Chasseral zu sein, heisst es in einer Mitteilung. Logo und Layout wurden modernisiert, die Inhalte neu strukturiert, um Themen wie Lokalpolitik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Vereinsleben übersichtlicher zu präsentieren. Die Neuausrichtung steht im Zusammenhang mit der Übernahme von Mitanteilen am Journal du Jura und am Radiosender RJB durch die Jura Media SA im Verbund mit der BNJ-Gruppe im Herbst 2025.

Später Redaktionsschluss

Trotz des neuen Auftritts bleiben Redaktion und journalistisches Team unverändert. Die Zeitung will weiterhin nahe an der Bevölkerung, den Gemeinden, Unternehmen und Institutionen der Region bleiben. «In einer Zeit, in der Informationen überall und jederzeit verfügbar sind, sind wir überzeugt, dass die Regionalzeitung eine wesentliche Rolle spielt. Das gedruckte Medium bleibt ein wichtiger Träger von Nähe und Zusammenhalt. Mit dem JdJ wollen wir die Verbindung zur Bevölkerung von Biel und dem Grand Chasseral stärken und gleichzeitig die Zukunft vorbereiten», wird Sébastien Voisard, Direktor des JdJ zitiert.

Dank der Partnerschaft mit dem Druckzentrum Pressor SA kann das Blatt weiterhin von einem späten Redaktionsschluss profitieren, was eine aktuelle Berichterstattung über Sport- und Politikereignisse am Abend ermöglicht.

Mit lejdj.ch erhält die Zeitung zudem einen zentralen digitalen Zugang zu sämtlichen Inhalten: laufende Regionalberichterstattung, alle Redaktionsartikel sowie das E-Paper.

«Diese Überarbeitung war Anlass, uns mit dem heutigen Nutzungsverhalten unserer Leserschaft zu befassen. Wir haben die Rubriken neu strukturiert, die Leseführung vereinfacht und den regionalen Inhalten noch mehr Gewicht gegeben. Das Ergebnis ist eine Zeitung, die lesbarer, kohärenter und näher an den Erwartungen ist – ohne Identitätsverlust», so Dan Steiner, Chefredaktor des JdJ. (pd/spo)


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