Auf der neuen Seite hochparterre.ch erscheinen Recherchen, Reportagen, Rezensionen, Interviews, Videos, Podcasts, Bücher, Veranstaltungen und Stellenanzeigen als gleichwertige Bausteine. Erschlossen werden sie über eine neu entwickelte Filter-Navigation, mit der sich nach Suchbegriffen, Themen oder Publikationen filtern lässt.
Im Zentrum der Digitalstrategie steht ein neues Bezahlmodell, wie der Verlag in einer Medienmitteilung schreibt: Eine dynamische Paywall soll kostenpflichtige Inhalte je nach Nutzerverhalten unterschiedlich ausspielen und so neue Abonnentinnen und Abonnenten gewinnen. Für das digitale Marketing arbeitet der Verlag mit dem Anbieter Piano Media zusammen. Projektleiter Dimitrj Egloff verweist in der Mitteilung auf das schwierige Umfeld: «Wir verstehen die Transformation als Chance, unsere Inhalte direkter und gezielter zu unseren Leser*innen zu bringen.» Auch Hochparterre treffe die Medienkrise.
Den Erfolg des bisherigen Kurses belegt der Verlag mit eigenen Reichweitenzahlen – laut Mitteilung 40’000 Unique Visits, 30’000 Instagram-Follower und 25’000 Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten; ein Bezugszeitraum für die Besucherzahl wird nicht genannt. Online gegangen war Hochparterre nach eigenen Angaben bereits 2011, damals laut Mitteilung als erste Fachzeitschrift der Branche mit einem Nachrichtenportal. Zum Launch bietet der Verlag das Digitalabonnement bis Ende Jahr für einen Franken pro Woche an. (pd/nil)
Credits
Mitwirkende Relaunch Hochparterre.ch
Konzept und Projektleitung: Dimitrj Egloff, Michael Volken, Urs Honegger, Hochparterre
Design: Antje Reineck und Barbara Schrag, Hochparterre
Programmierung: Future Connection, Zürich
Beratung Konzept: Diff Kommunikation, Bern
Beratung Design: Sanerstudio, Zürich
Abo-Verwaltung ( Print ): EDP Services, Kriens
Digital Marketing: Piano Media, Berlin


