12.12.2001

37. Solothurner Filmtage

Neues Erscheinungsbild, neues Kino und Filme aus Québec

Retrospektive Paul Riniker.

Die Solothurner Filmtage warten mit einigen Neuerungen auf. Ein neues Kino soll die Platzprobleme lösen, mit Filmen aus Québec öffnet man sich dem Ausland, und ein modernes Erscheinungsbild repräsentiert das neue Image der Filmtage. Mit den Neuerungen solle "der Wille zum Aufbruch" manifestiert werden, sagte Filmtage-Direktor Ivo Kummer am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Solothurn. Im Mittelpunkt stehe aber nach wie vor die Werkschau des Schweizer Filmschaffens des Jahres 2001.

Die 37. Solothurner Filmtage finden von 15. bis 20. Januar 2002 statt. Gezeigt werden nicht nur die schon bekannten Filme der Jahresproduktion 2001, sondern auch einige Premieren. Gespannt ist man etwa auf das Langzeitdokument "War Photographer" von Christian Frei über dem Kriegsfotografen James Nachtwey, oder auf "Von Werra" von Werner Schweizer über den Fliegerhelden aus dem Wallis.

Insgesamt 129 Filme

Bei den Spielfilmen kommen als Premiere etwa "C'est mourir un peu?" von Antoine Plantevin, Bettina Wilhelms "Julies Geist" oder Urs Eggers "Epsteins Nacht" nach Solothurn. Ziel der Filmtage sei, "die Identität des Schweizer Films zu stärken", betonte Kummer. Von 271 visionierten Arbeiten hat das Festival 129 Produktionen in das Programm der 37. Filmtage aufgenommen.

Das neue grafische Erscheinungsbild mit Türmen und Lichtsignaturen, in Gelb und Schwarz gehalten, repräsentiere die Bilderfülle an den Filmtagen. Um den in den letzten Jahren stetig gestiegenen Publikumszahlen zu begegnen, wird erstmals die vor den Altstadt-Mauern gelegene Reithalle zu einem Filmtage-Kino umgebaut. 900 Plätze stehen, als Ersatz für den Konzertsaal, zur Verfügung.

Retrospektive Paul Riniker


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen