20.12.2022

Somedia

NZZ porträtiert Susanne Lebrument

Im Text wird ihr Weg nach dem Psychologiestudium zurück zum Familienunternehmen beschrieben – und ihre schwierige Beziehung zum Vater.
Somedia: NZZ porträtiert Susanne Lebrument
Ist Delegierte des Verwaltungsrates von Somedia: Susanne Lebrument am Swiss Media Forum 2021 in Luzern. (Bild: Keystone/Urs Flüeler).

Die Neue Zürcher Zeitung widmet Susanne Lebrument, der Tochter von Somedia-Verleger Hanspeter Lebrument, ein Porträt. In der gedruckten Ausgabe füllt der Autor damit eine ganze Seite, das Porträt ist auf der Front prominent angerissen. Der Text beschreibt den Entscheid Lebruments, Psychologie in Zürich zu studieren und zeichnet ihren Weg zurück zum Familienunternehmen nach. Heute ist sie Delegierte des Verwaltungsrats von Somedia.

Lebrument spricht im Porträt ausführlich über die Beziehung zu ihrem Vater. Dieser wollte offenbar, dass sie Recht oder Betriebswirtschaft an der Hochschule in St. Gallen studiert. «Die Ablösung vom Vater war wahnsinnig schwierig», wird sie in der NZZ zitiert. Und: «Mein Vater hat viel herumgebrüllt, dann duckten sich alle. Er war der Patriarch – das habe ich kopiert.» Auch CEO Andrea Masüger kommt im Text zu Wort: Zuerst kam der Führungsstil von Susanne Lebrument «nicht gut an», sagt er.  Als sie einen Psychologen beizog, «gewann sie an Terrain. Sie kann es gut mit den Leuten», fügt Masüger an.

Im Artikel wird auch die finanzielle Situation des Medienhauses beschrieben. Somedia habe sich erholt, sagt Lebrument. Inzwischen investiere man wieder. «Wir sind gesund», sagt sie. Zahlen publiziert Somedia nicht. (wid)


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