Die Republik kann Rückstellungen von insgesamt 930'000 Franken auflösen, wie sie im Newsletter vom Freitag schreibt. Die Steuerbehörden hätten nach Prüfung der Selbstanzeige entschieden, dass das Onlinemagazin ihnen kein Geld schuldet. Ausserdem schulde das Magazin auch keine Mehrwertsteuer für interne Verrechnungen.
Im November 2022 teilte das Onlinemagazin mit, dass es womöglich die Steuern nicht richtig bezahlt und sich deshalb selbst angezeigt habe. Grund war die Spende einer Stiftung über eineinhalb Millionen Franken im Jahr 2016. Unklar war bis heute, ob dieser Betrag einer Schenkungssteuer unterliegt oder nicht (persoenlich.com berichtete).
Nun kann die Republik «aufatmen», wie sie schreibt. «Wir sind erleichtert – weil uns das Geld etwas mehr Zeit gibt, die Verkaufszahlen zu stabilisieren und Einnahmen und Ausgaben auszubalancieren». (wid)