Operation Libero lanciert Schlussmobilisierung

No Billag - Auf der Frontseite von «20 Minuten» ist am Donnerstag ein grosses Inserat der Initiativgegner erschienen. Damit habe «der lange Schlussspurt» nun begonnen, heisst es bei der Politbewegung. Weitere Aktionen sollen folgen.

von Christian Beck

«Die häufigsten Irrtümer der ‹No Billag›-Befürworter» – so steht es prominent auf der Frontseite der Donnerstag-Ausgabe von «20 Minuten». Absender ist die Operation Libero, die per Crowdfunding Geld für die Kampagne gesammelt hat (persoenlich.com berichtete).

Am 24. Dezember 2017 sei das Sammelziel für ein Printinserat erreicht worden. «Das war für uns wie ein Weihnachtsgeschenk», sagt Silvan Gisler, Kommunikationsverantwortlicher der Operation Libero, auf Anfrage von persoenlich.com. Wie angekündigt werden mit dem Inserat «Aussagen aus den Kommentarspalten richtiggestellt».

Das Inserat auf der Front und der zweiten Umschlagseite hat die Operation Libero exakt 164'764.85 Franken gekostet. Die gedruckte Auflage beträgt rund 450'000 Exemplare in der ganzen Deutschschweiz. «Mit diesem Inserat hat für uns der lange Schlussspurt begonnen», sagt Gisler weiter. Nun gelte es, weitere Personen für ein Nein zu «No Billag» zu mobilisieren. Nach einer Plakatkampagne im Januar folge nächste und übernächste Woche eine weitere grossflächige Plakatkampagne.

Der Spendenbarometer steht momentan bei rund 570'000 Franken. Ist das nächste Ziel von 600'000 Franken erreicht, werde das Geld in mehr Werbung auf Social Media investiert. Zudem müssen Flyer nachgedruckt werden. «Die erste Auflage von 150'000 Exemplaren war innert kürzester Zeit weg», so Gisler.