Nun ist klar, mit welchen Massnahmen sich die Belegschaft für bessere Arbeitsbedinungen bei Tele Bärn einsetzen will. Die Mitarbeiter verabschiedeten eine Petition, in der sie ihre Forderungen an die Geschäftsleitung der Espace Media Groupe formulieren.
Die Unzufriedenheit unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist gross. Sowohl die Lohngestaltung wie auch die Regelung der Arbeitszeiten und der Weiterbildung geben schon seit einiger Zeit Anlass zu Kritik unter der Belegschaft (persoenlich.com berichtete). Unter dem Beizug von Christian Gusset von der Mediengewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) wurden 13 Punkte formuliert, die die Anliegen der Belegschaft beinhalten.
Am nächsten Mittwoch, 24. September, wird die Petition dem interimistischen Leiter der Espace Media Group, Martin Kall übergeben, teilt Gusset mit. Eine entsprechende Zusage für die Übergabe habe es von Seiten der Geschäftsleitung nicht gegeben. Auch nach mehrmaliger Nachfrage bei der Espace Media Groupe und nach Vorschlag von mehreren Übergabeterminen sei Martin Kall nicht erreichbar gewesen.
Espace nimmt Forderungen entgegen
Es könne keine Rede davon sein, dass Espace Media nicht bereit sei, die Petition entgegenzunehmen, erklärt Mediensprecher Christopher Wehrli gegenüber "persoenlich.com". Seitens der Personalabteilung von Espace Media der SSM und der TeleBärn-Belegschaft sei ein Übergabetermin mit Marc Friedli, Geschäftsführer von Telebärn an einem der gewünschten Termine zugesagt worden.
"Da Martin Kall, der ab Anfang Oktober den Unternehmensbereich Espace Media interministisch leitet, in der nächsten Woche im Ausland weilt, kann er die Petition nicht an einem der gewünschten Termine entgegennehmen", so Wehrli. TeleBärn und Espace Media würden die Forderungen selbstverständlich entgegennehmen, prüfen und anschliessend das Gespräch mit den Mitarbeitenden suchen.

