Die EU-Wettbewerbshüter prüfen die Übernahme des Medien- und Finanzdatenkonzerns Reuters durch den kanadischen Konkurrenten Thomson. Wie die Behörde am Mittwoch in Brüssel mitteilte, wird bis zum 8. Oktober entschieden, ob der Kauf direkt gebilligt oder besonders streng geprüft wird.
Unter dem Namen Thomson-Reuters soll nach früheren Unternehmensangaben ein Informationsgigant mit rund 49 000 Mitarbeitern entstehen. Der Marktführer aus den USA, Bloomberg, würde von der Spitzenposition verdrängt. Das Geschäft ist Thomson nach Informationen vom vergangenen Mai fast 13 Mrd. Euro wert. (sda)
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