Bei leicht geschrumpfter Grundgesamtheit (2.HJ 01: 4'327'900, 1.HJ 02: 4'286'600) hat die Gesamtzahl der RadiohörerInnen überproportional um 0.8 Prozentpunkte abgenommen. Deutliche Verlierer sind die Privatradios, deren Reichweite sich um 4.3 Prozentpunkte verringerte, während die Sender der SRG nur 0.1 Prozentpunkt abgeben mussten. Geschrumpft ist auch die Hörerschaft ausländischer Radiostationen in der deutschschprachigen Schweiz.

(NR = Nettoreichweite; NR-% = Nettoreichweite in %; NR-T = Nettoreichweite in Tausend).
Bei den Sendern der SRG SSR idée suisse fällt der scheinbare massive Hörerverlust von DRS2 auf. Dieser ist indes nur methodisch bedingt und beruht auf der "Doppelnutzung" der DRS1-Nachrichten, welche bis anhin nicht klar zugeordnet werden konnte. Mit anderen Worten: DRS1-Hörer wurden wegen der zeitgleichen Nutzung derselben Nachrichtensendungen "fälschlicherweise" DRS2 zugeordnet.

Im heftig umkämpften Markt der Privatradios hat sich die Rangliste auf den Spitzenplätzen nur wenig verändert: Bis zum sechsten Platz hat es keine Veränderungen gegeben. Dennoch haben alle Sender an HörerInnen verloren, am stärksten Leader Radio 24.

