SRG-Generaldirektor Roger de Weck ist am Montag Gast in der TV-Sendung «Schawinski». Dabei äussert er sich zur massiven öffentlichen Kritik, welcher das Unternehmen momentan ausgesetzt ist. Erst vor einigen Tagen versandte die SRG-Führung eine Publikation, die sie an ausgewählte Journalisten versandte, und in welcher sie nochmals ihre Position in der ganzen Service-public-Debatte darlegte (persoenlich.com berichtete).
Im Juni erschien der lang erwartete Bericht des Bundesrats zur Service-public-Leistung der SRG. Er plädiert für eine Anpassung an die Digitalisierung, hält sonst aber am Status quo fest. In der aktuellen Session etwa gab sich der Ständerat mit dem Bericht zufrieden und stärkte dem Bundesrat und der SRG den Rücken. Die grosse Kammer hingegen verlangte einen Zusatzbericht bis Ende Jahr. Exponentinnen wie Natalie Rickli sehen die Leistungen von Privaten nach wie vor bedroht. So wird in zwei Jahren über die «No Billag»-Initiative abgestimmt werden, die eine Abschaffung der Konzessionsgelder fordert.
Für de Weck wird es bereits der zweite Auftritt in der nächtlichen Talksendung von Roger Schawinski sein. Die Sendung beginnt um 22.55 Uhr. (pd/ma)