Die Wettbewerbskommission (Weko) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) haben sich in internen Stellungnahmen zum Service public-Bericht des Bundesrates kritisch zum SRG-Angebot geäussert. Nach den Worten ihrer Vizedirektorin Carole Söhner könnte die Weko die Leistungen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR vorübergehend einschränken, um wettbewerbsrechtliche Fragen zu evaluieren.
«Aus Sicht des Wettbewerbs braucht es nur dort einen Service public, wo der Markt versagt», zitiert die «NZZ am Sonntag» Söhner. Nur wenn private Medien etwas nicht leisten könnten, solle die SRG einspringen. Das Seco aus dem Departement von Bundesrat Johann Schneider-Ammann soll gefordert haben, das SRG-Angebot zu überprüfen und auf das absolut Notwendige zu beschränken. (sda)
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27.06.2016 09:42 Uhr

