26.06.2016

Service public-Bericht

Weko will die SRG verkleinern

Aus Sicht des Wettbewerbs brauche es nur dort einen Service public, wo der Markt versage, schreibt das Gremium.
Service public-Bericht: Weko will die SRG verkleinern
Bekommen Gegenwind von der Weko: Bundesrätin Doris Leuthard und Bakom-Direktor Philipp Metzger. (Bild: Keystone)

Die Wettbewerbskommission (Weko) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) haben sich in internen Stellungnahmen zum Service public-Bericht des Bundesrates kritisch zum SRG-Angebot geäussert. Nach den Worten ihrer Vizedirektorin Carole Söhner könnte die Weko die Leistungen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR vorübergehend einschränken, um wettbewerbsrechtliche Fragen zu evaluieren.

«Aus Sicht des Wettbewerbs braucht es nur dort einen Service public, wo der Markt versagt», zitiert die «NZZ am Sonntag» Söhner. Nur wenn private Medien etwas nicht leisten könnten, solle die SRG einspringen. Das Seco aus dem Departement von Bundesrat Johann Schneider-Ammann soll gefordert haben, das SRG-Angebot zu überprüfen und auf das absolut Notwendige zu beschränken. (sda)


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KOMMENTARE

Thomas C. Maurer
27.06.2016 09:42 Uhr
Endlich ein kompetenter und weiterführender Beitrag von offizieller Seite zur Heilung der wuchernder Krake SRG im scheinheiligen Gewand der geistigen Volksgesundheit!
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