07.06.2016

«Hart aber fair»

Roger Köppel bringt CDU-Politiker in Rage

In der ARD-Sendung «Hart aber fair» diskutierte Köppel zum Thema Populismus und Trump.
«Hart aber fair»: Roger Köppel bringt CDU-Politiker in Rage

Am Montagabend wurde auf ARD heftig diskutiert. Bei «Hart aber fair» wurde über «Die Methode Trump» geredet, mit dabei der Schweizer Politiker und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel. Dieser stand zwar nicht im Zentrum des Geschehens, schaffte es aber trotzdem, CDU-Politiker Norbert Röttgen aus der Fassung zu bringen. Bild.de titelte zur Sendung: «Krawall-Talk um Donald Trump».

Gleich zu Beginn kritisiert Köppel Röttgen direkt: «Wenn man sagt: Das sind die Angstmacher, setzt man voraus, dass sich die Leute Angst einjagen lassen. Unterschätzen Sie die Leute da draussen nicht! Die haben ein mindestens so gutes Differenzierungsvermögen wie Sie, Herr Röttgen!».

Und es geht weiter: «Wenn Kritiker einer masslosen Zuwanderung automatisch diffamiert werden, in die Nazi-Ecke gestellt werden – das schürt den Extremismus!», so Köppel. Das liess sich Röttgen nicht bieten: «Das, was Sie gerade gesagt haben, ist die Legitimierung von übelster und gefährlichster Gewalt. Das ist absolut inakzeptabel! Das ist die Brandstiftung, die Sie betreiben!»

Doch eigentlich war das Thema ja Donald Trump. Die anwesenden Herren Norbert Röttgen, Serdar Somuncu, Ingo Zamperoni, Dirk Schümer und Roger Köppel gingen der Frage nach, wie dieser so viel Macht gewinnen konnte und ob er der neue Präsident der USA werden könnte. Dabei warnt Köppel davor, Trump und andere rechte Politiker als «Populisten» zu bezeichnen. Dieser Ausdruck zeige, dass die Person nicht über die Sache reden wolle. Überhaupt sei die Politik der etablierten Parteien eines der Probleme der Bevölkerung: «Die Menschen wollen wieder eine authentische Politik.» Mit überzeugenderen Argumenten und Antworten müssten die Politiker sogenannte Populisten auch nicht fürchten. (sg)

In der ARD-Mediathek kann man sich die ganze Sendung zum Thema "Die Methode Trump - erobern Krawallmacher und Populisten die Macht?» nochmals anschauen.



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