01.04.2019

SRF

Sandro Brotz wird «Arena»-Moderator

Von der «Rundschau» zur «Arena»: Sandro Brotz wird der Nachfolger von Jonas Projer. Im Mai wird der 49-Jährige voraussichtlich durch die erste Sendung führen.
SRF: Sandro Brotz wird «Arena»-Moderator
Noch steht er im «Rundschau»-Studio: Der neue «Arena»-Moderator Sandro Brotz. (Bild: SRF)

Der neue «Arena»-Moderator heisst Sandro Brotz, schreibt SRF am Montagmorgen in einer Mitteilung. Er tritt die Nachfolge von Jonas Projer an, der SRF per Ende April (persoenlich.com berichtete). Wer bei der «Rundschau» in Zukunft die Moderation übernimmt, sei noch offen, heisst es weiter. Brotz bleibt neben der «Arena»-Moderation weiterhin auch Gastgeber beim «Rundschau talk».

Brotz moderiert bei SRF seit Sommer 2012 die «Rundschau» und seit März 2017 auch den «Rundschau talk». Der 49-Jährige arbeitete für verschiedene Medien in diversen Funktionen, unter anderem als stellvertretender Chefredaktor von «Der Sonntag». Davor war er Redaktionsleiter von Radio 1 und von 2000 bis 2008 Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor beim «SonntagsBlick». Seine journalistische Karriere startete Brotz 1988 bei der «Vorstadt» und Radio Zürisee. Weitere Stationen waren Radio Z und TeleZüri.

Letzte Sendung Projers Ende April

Voraussichtlich im Mai wird Sandro Brotz zum ersten Mal die «Arena» moderieren, schreibt SRF. Mario Grossniklaus übernehme weiterhin die Stellvertretung und werde in einer allfälligen Übergangsphase durch die Sendung führen. Jonas Projer präsentiert die «Arena» letztmals am 26. April und verlässt SRF danach.

Die Verantwortung für den Bereich Infotalk mit den Sendungen «Arena», «Club» und «Schawinski» übernimmt ab sofort Thomas Schäppi, Programmentwickler und Bereichsleiter Gesellschaft, Konsum und Gesundheit der Chefredaktion TV. Franziska Egli bleibt Teamleiterin der «Arena», Barbara Lüthi leitet weiterhin das «Club»-Team.

«Ich verstehe meine neue Rolle als Gastgeber, der Raum für vertiefte Debatten lässt und als kritischer Nachfrager zu spüren ist. Die ‹Arena› bedeutet für mich gelebte Politik, in der unterschiedliche Positionen zur Meinungsbildung beitragen. Ich freue mich darauf, zusammen mit der Redaktion für diese Diskussionskultur zu stehen und danke dem Team der ‹Rundschau› für sieben grandiose Jahre», lässt sich Brotz in der Mitteilung zitieren.

Tristan Brenn, Chefredaktor TV, sagt dazu: «Sandro Brotz bringt alles mit, was es für diesen anspruchsvollen Job braucht. Journalistische Kompetenz, Engagement und die Lust an einem lebendigen politischen Diskurs, der auch den Dialog mit Publikum und Öffentlichkeit miteinbezieht. Ich freue mich sehr und wünsche ihm viel Erfolg.»

Die Nachfolge von Brotz bei der «Rundschau» ist laut SRF noch offen. Er wird neben der «Arena»-Moderation aber auch weiterhin viermal pro Jahr im «Rundschau talk» Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer oder Vertreter internationaler Organisationen befragen. (pd/wid)



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Kommentare

  • Patrik Kuenzler, 01.04.2019 14:16 Uhr
    Eine gute Wahl! Ich sehe Sandro Brotz gern - er ist für mich der beste Moderator im Schweizer Fernsehen. Leider habe ich schon lange keine «Arena» mehr geschaut, ich finde, Jonas Projer hat sich zu sehr in den Mittelpunkt gestellt, zu sehr als Person polarisiert. Hoffe, dass die «Arena» wieder sachlicher wird. Sandro Brotz ist ein Journalist, der hart, aber fair diskutieren kann. Das ist für mich Journalismus auf hohem Niveau. SRF hat die beste Wahl getroffen. Wünsche Sandro Brotz viel Erfolg!
  • Verena Schoder, 02.04.2019 16:13 Uhr
    Sandro Brotz ist ein sehr kompetenter Nachfolger von Jonas Brojer. Obschon, ich fand die Arena auch mit Projer immer gut. Wenn ich umschalten musste, so wegen allzu aufdringlichen Gästen mit ihren durchsichtigen Argumenten – und nicht wegen Projer. Ich bin aber zuversichtlich, dass Sandro Brotz diese in den Griff bekommt, bevor man zum Umschalten gezwungen wird.

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