Momentan schlägt Medienschaffenden ein rauer Wind entgegen. Am Samstag kam es bei der Demonstration in Liestal zu einem tätlichen Angriff gegen einen jungen Journalisten (persoenlich.com berichtete). Gleichentags kritisierte der Moderator von SRF «Arena», Sandro Brotz, die Kundgebung auf Twitter.
Jene, die gegen #Corona-Massnahmen demonstrieren, sind dieselben, die nicht dagegen demonstrieren müssten, wenn sie die Massnahmen konsequent einhielten. Aber das ist dann wohl zu hoch für Flat Earther. #justsaying
— Sandro Brotz (@SandroBrotz) March 20, 2021
Dies sorgte für eine enorme Zahl von Reaktionen. Teils bekam Brotz Zuspruch, teilweise wurde er aber auch für seine Aussage stark kritisiert. Später veröffentlichte er Screenshots von Nachrichten, die er bekommen hatte, und meinte, er wolle dies «juristisch prüfen».
Teil 2. Wir werden das juristisch prüfen. pic.twitter.com/A7KQVy1Ra0
— Sandro Brotz (@SandroBrotz) March 21, 2021
Brotz: «Hass ist keine Meinung»
Gegenüber blick.ch äusserte sich Brotz folgendermassen: «Hatespeech in E-Mails oder auch entsprechende Attacken auf Social Media kommen leider regelmässig vor – seit Corona haben diese Hass-Kommentare auf meinen Profilen spürbar zugenommen.» Ihm sei bewusst, dass es für die Absender oft ein Ventil sei und nicht viel mit seiner Person zu tun habe. Trotzdem mache ihm diese Entwicklung Sorgen. «Hass ist keine Meinung und wird von mir nicht toleriert», so Brotz. (lol)