10.10.2008

"Surprise"

SBB will keinen Verkauf mehr in Bahnhöfen

Keine Bewilligungen mehr Promotionsaktivitäten.

Ab dem 1. Januar darf das Strassenmagazin "Surprise" nicht mehr in den Bahnhöfen der SBB verkauft werden. Gemäss einer Mitteilung von "Surprise" begründet die Marketingleitung der SBB Immobilien Bewirtschaftung den Enscheid, ab 2009 keine Bewilligungen mehr für Verkaufs- und Promotionsaktivitäten in den Bahnhöfen zu erteilen, mit dem "strategischen Projekt Kundenfreundliche Grossbahnhöfe".

In einem Communiqué bestätigte die SBB am Freitag, sämtliche Promotionsverträge auf Ende Jahr gekündigt zu haben. Kundinnen und Kunden beklagten sich über die Verkaufs- und Verteilaktionen in den Bahnhöfen. Die Gespräche mit den betroffenen Organisationen seien aber noch nicht abgeschlossen. Dem entgegnet "Surprise", die SBB sei materiell nicht auf Gesprächsversuche eingetreten.

"Neben massiven finanziellen Auswirkungen für das Projekt Surprise, ist der Entscheid der SBB vor allem für die Surprise-Verkäufer in den Bahnhöfen eine Katastrophe", macht Surprise in seiner Pressemitteilung deutlich. Das Unternehmen fordert die SBB deshalb auf, den Entscheid zu überdenken. (per/sda)


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