Blick.ch zeigt sich begeistert von Hartmanns Comeback: «Nik Hartmann brilliert bei emotionaler SRF-Rückkehr», heisst es. Der Moderator glänze «mit Humor, Lockerheit und Empathie», wird festgehalten. Blick.ch hebt hervor, dass Hartmann einen anderen Moderationsstil als Koller pflege: «Während sein Vorgänger grossen Wert auf Emotionen legte, setzt Hartmann in der Sendung auch mal auf Humor und Selbstironie.»
Blue News sieht Hartmanns Auftritt ebenfalls positiv: «Nik Hartmann stolpert mit viel Schalk ins Koller-Erbe». Das Portal attestiert dem neuen Moderator, dass er «mit Humor, Charme und einer erfrischenden Portion Selbstironie» punktet, auch wenn die «Gefühlsklaviatur beim Neuen noch ein wenig klemmt».
Auch Blue News zieht einen Vergleich zum langjährigen Vorgänger: «Hartmann macht zwar den Röbi – aber eben auf seine Art. Mit weniger Pathos, mehr Pragmatismus, mehr Schalk und mehr Comedy.» Die Frage, ob er besser sei als Koller, überlässt das Portal dem Publikum.
Eine Szene irritiert Blick.ch
Blick kritisiert eine Szene mit den Schwestern Michelle und Janine, deren Mutter eine neurologische Störung hat und parenteral ernährt wird. Hartmann habe zu Michelle gesagt: «Janine interessiert mich ein bisschen weniger, sie hat dich ja nur hierhin gelockt.» Auch später sei Janine vom Moderator nicht miteingebunden worden. «Da hätte Hartmann sicherlich mehr Empathie zeigen können», so Blick.ch.
Blue News sieht bei den «grossen Gefühlen» noch Verbesserungspotenzial: «Da schaffte es sein Vorgänger, subtil – aber spürbar – mehr Herz in die gute Stube zu tragen.»
Beide Medien loben Co-Moderatorin Kiki Maeder, die im neuen Konzept «spürbar mehr Raum zur Entfaltung erhält», wie Blue News schreibt. Blick.ch betont: «Die Chemie stimmt von Beginn an, das gegenseitige Abtasten entfällt.»
Die nächste «Happy Day»-Sendung mit Nik Hartmann ist für den 8. November geplant. (cbe)