08.10.2023

Blick TV

Sondersendung erreicht über 100'000 Personen

Nach dem überraschenden Grossangriff auf Israel hat Blick TV am Samstag ab 12.30 Uhr live berichtet.
Blick TV: Sondersendung erreicht über 100'000 Personen
Am Samstag live auf Sendung: Nahostexperte Erich Gysling und Blick-TV-Moderatorin Sylwina Spiess. (Bild: Screenshot blick.ch)
von Christian Beck

Die islamistische Hamas hatte am Samstag von Gaza aus überraschend Grossangriffe gegen Israel begonnen. Die von der EU, den USA und Israel als Terrororganisation eingestufte Palästinenserorganisation feuerte mehr als 3000 Raketen auf Israel ab. Gleichzeitig drangen am Samstagmorgen bewaffnete Palästinenser über Land, See und Luft nach Israel vor.

Blick TV ging am Samstag ab 12.30 Uhr mit einer aufgebotenen «Breaking-Crew» für mehrere Stunden live. Experten wie unter anderem Erich Gysling waren im Studio, zugeschaltet wurden etwa Militärexperte Michael Wyss oder die freie Journalistin Judith Poppe aus Tel Aviv. Blick-Reporterin Hanna Dedial, die in Israel im Urlaub ist, schaltete sich live in die Sendung ein.

«Die Sendung stiess wie immer bei Breaking News auf grosses Interesse und erreichte am Samstag mehr als 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer», so Daniel Egli, Verantwortlicher für Breaking-Video bei der Blick-Gruppe, am Sonntag gegenüber persoenlich.com. Und weiter: «Blick hat wieder einmal mehr bewiesen, dass Blick TV der Breaking-Kanal der Schweiz ist, der schnell und kompetent Livebilder sendet und Einordnung bietet – immer dann, wenn etwas passiert und nicht erst zur klassischen TV-Hauptnachrichtenzeit am Abend.»

SRF setzte die personellen Ressourcen vor allem am Samstagabend ein. Die Hauptausgabe der «Tagesschau» wurde um 15 Minuten verlängert. Tagsüber informierte SRF online auf srf.ch/news. Bis am Sonntagabend lagen noch keine Einschaltquoten vor.

Bei dem Grossangriff sind mindestens 700 Menschen in Israel getötet worden. Dies berichteten mehrere israelische Medien am Sonntag unter Berufung auf medizinische Kreise. Nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums wurden 2243 Menschen verletzt. Ausserdem wurden auch mehr als 100 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Es ist das schlimmste Blutbad unter israelischen Zivilisten an einem Tag seit dem Unabhängigkeitskrieg 1948.



Mit Material von Keystone-SDA.



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