Stephanie Hess, seit 2024 Reportage-Chefin der Annabelle, verlässt die Frauenzeitschrift per Ende Juni. Die 41-Jährige hat sich nach über zwölf Jahren bei der Annabelle und fast zwei Jahrzehnten im Journalismus für einen Karrierewechsel entschieden, wie sie gegenüber persoenlich.com bestätigt. Die Leitung des Ressorts Reportagen hatte sie seit zwei Jahren inne.
Im Herbst beginnt Hess an der Pädagogischen Hochschule Zürich eine Ausbildung zur Berufsschullehrerin für den allgemeinbildenden Unterricht. Zu diesem Fach gehören Themen wie Medienkompetenz, Politik und Nachhaltigkeit. «Ich will ein weiteres sinnstiftendes Standbein aufbauen», schreibt Hess auf Anfrage.
Was sie an dem neuen Beruf reize, habe viel mit dem Journalismus gemeinsam: Es gehe darum, «Wissen so zu vermitteln, dass alle es verstehen, und jungen Menschen zu zeigen, wie sie die Welt mitgestalten können», erklärt sie.
Parallel zur Ausbildung plant sie, bereits erste Lektionen an einer Berufsfachschule zu übernehmen. Dem Schreiben will sie treu bleiben und gelegentlich als freie Autorin tätig sein.
Auf ihre Zeit bei der Annabelle blickt Hess mit Wertschätzung zurück. «Bleiben werden mir besonders die Begegnungen mit den Menschen: mit jenen, die bereit waren, mir ihre Geschichten zu erzählen, und insbesondere mit meinen fachlich herausragenden, sehr engagierten, warmherzigen Kolleginnen.» (spo)

