06.02.2008

SF

UBS erlaubt TV-Liveübertragung nicht

Ueli Haldimann findet Ausschluss kleinlich und falsch.

Das Schweizer Fernsehen darf nicht live von der ausserordentlichen Generalversammlung der UBS senden. Die UBS hat eine Anfrage von SF abschlägig beantwortet, gab SF-Chefredaktor Ueli Haldimann am Dienstag bekannt, wie es auf tages-anzeiger.ch heisst. Bei einer TV-Übertragung würden mehr Leute ans Mikrofon drängen, um am Fernsehen zu kommen, begründete die Grossbank ihren Entscheid. Ein UBS-Sprecher sagte auf Anfrage, diese Überlegung könne bei der Absage durchaus mitgespielt haben. Man sei sich zwar des öffentlichen Interesses an der UBS-GV vom 27. Februar in Basel bewusst, doch handle es sich in erster Linie um einen Aktionärsanlass.

Haldimann findet die Absage nach eigenen Worten kleinlich und falsch, wie es im Bericht von TA Online heisst: "Für die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Bank wäre Transparenz sicher gut." An der GV vom 27. Februar in Basel steht die Kapitalerhöhung um 13 Milliarden Franken im Zentrum, die vom Staatsfonds GIC von Singapur und einem weiteren, namentlich nicht bekannten Investor aus Nahost gezeichnet werden soll. Die bisherigen Aktionäre werden von der Kapitalerhöhung ausgeschlossen.


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