Aufgrund der neuen Radio- und Fernsehverordnung müssen Kommunikationsunternehmen, die bestehende Rechte verletzen neben einer Busse auch für den Aufwand der Aufsichtsbehörde bezahlen. Darum verrechnet das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) seinen Kunden seit Anfang April 260 Franken pro Arbeitsstunde.
Dies stösst dem Schweizer Fernsehen sauer auf, wie die SonntagsZeitung berichtet. "Diese Regelung ist etwa so absurd, wie wenn man bei einer Geschwindigkeitskontrolle neben der Busse auch noch den Lohn der Polizisten bezahlen müsste", sagt SF-Chefredaktor Ueli Haldimann zur SonntagsZeitung. Die Praxis könne sehr teuer werden, wenn man bedenke, wie lange das Bakom für gewisse Aufsichtsverfahren jeweils brauche.

