Der Co-Leiter der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz (SRG.D), Urs Hofmann, gibt sein Amt früher als geplant ab. Wie die SRG.D am Mittwoch mitteilt, endet seine Tätigkeit per Ende 2026, obwohl die ordentliche Amtsdauer erst im Februar 2028 ausläuft. Hofmann ist seit März 2024 gemeinsam mit Esther Girsberger für die Ombudsstelle verantwortlich (persoenlich.com berichtete).
Den Grund für seinen vorzeitigen Rückzug sieht Hofmann in der Kontinuität der Institution: Eine gestaffelte Übergabe ermögliche eine vorausschauende Nachfolgeplanung im Hinblick auf die neue Amtsperiode ab 2028. Esther Girsberger wird sich am Ende ihrer Amtszeit im Februar 2028 ebenfalls zurückziehen, wie die Ombudsstelle auf Anfrage präzisiert. Die Ombudsfrau wolle dann knapp 67-jährig keine weitere Amtsperiode anhängen.
«Die Leitung der Ombudsstelle durch zwei Personen hat sich bewährt und ist angesichts der Arbeitsbelastung auch in Zukunft notwendig. Im Hinblick auf die Neubesetzung der Ombudsstelle ab März 2028 erweist sich eine gestaffelte Amtsübergabe als sinnvoll», wird Hofmann zitiert. Esther Bühler, Präsidentin des Publikumsrats SRG.D, würdigte Hofmanns Engagement. Sie hob seine sorgfältige Arbeitsweise hervor und dankte ihm für seinen Beitrag zur Ombudsstelle.
Die frei werdende Stelle wird Anfang Juni 2026 öffentlich ausgeschrieben, mit einem Pensum von 60 bis 80 Prozent, heisst es weiter. Die Wahl liegt beim Publikumsrat SRG.D. Die zweite Co-Leitungsstelle, die durch Girsbergers laufende Amtszeit abgedeckt ist, soll im Laufe des Jahres 2027 neu ausgeschrieben werden. (pd/spo)

