16.09.2007

SF

Urs Leuthard verlässt "Arena"

Sendekonzept wird 2008 erneuert.

Nach fast sechs Jahren gibt TV-Moderator Urs Leuthard die Leitung der "Arena" auf das Frühjahr 2008 hin ab. Er wird voraussichtlich weiter für das Schweizer Fernsehen tätig sein. Mit dem Abgang Leuthards sol ldie "Arena" neu konzipiert und insbesondere verkürzt werden.

Für den 44-jährigen Leuthard stehe bei seinem Entscheid im Vordergrund, etwas Neues anzupacken, teilte das Schweizer Fernsehen (SF) am Sonntag mit. Er wolle das erworbene Wissen und sein Netzwerk in Politik und Wirtschaft für andere Aufgaben nutzen. In welcher Funktion Leuthard weiter für SF tätig sein werde, sei noch offen.

Urs Leuthard, der Cousin der amtierenden Volkswirtschaftsministerin, leitet und moderiert die "Arena" seit Juni 2002. Daneben moderierte er in den letzten Jahren auch die Abstimmungssendungen und die Sessionssendung "Classe politique". Am Wahlsonntag vom 21. Oktober wird Leuthard wie schon vor vier Jahren im Grosseinsatz stehen.

Sendung wird kürzer

Die Stelle der "Arena"-Leitung schreibt SF neu aus. Gleichzeitig soll das Konzept überarbeitet werden. So soll die "Arena" einerseits "heller und farbiger" werden, wie es im Communiqué weiter heisst. Das Erscheinungsbild soll überarbeitet werden.

Gleichzeitig soll die Sendezeit verkürzt werden. Mit 80 Minuten reiner Politdiskussion sei die "Arena" ein "Langstreckenläufer", schreibt SF. Angedacht ist eine Länge von rund 60 Minuten. Weiter soll die Gesprächsanordnung je nach Thema variabler gehandhabt werden.

Zur Diskussion steht auch, die "Arena" interaktiv zu gestalten. In welcher Form, die Zuschauer interagieren können sollen, wird jedoch noch abgeklärt. Bei der Erarbeitung des neuen Konzepts komme der zukünftigen Redaktionsleitung eine zentrale Rolle zu, schreibt SF. Die neue "Arena" soll im Sommerprogramm 2008 auf Sendung gehen. Bis dahin wird die Sendung im gegenwärtigen Konzept weitergeführt. (sda)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen