Am 22. September 2006 berichtete die Aargauer Zeitung über eine Sitzung des Aarauer Stadtrats. Dabei wurde unter anderem berichtet, dass ein Altstadtbewohner zwei Motionen gegen Lärm eingereicht hat -- dies unter Angabe des Namens und Wohnortes des Beschwerdeführers.
Der Motionär sah sich durch diese Angaben in seiner Privatsphäre verletzt. Er arbeite als Krisenmanager und sei je nach Mandat sehr exponiert. Aus diesem Grund seien seine Auto- und Telefonnummer gesperrt. Als Doris Leuthard in den Bundesrat gewählt wurde, sei es auch keiner Zeitung in den Sinn gekommen, ihre vollständige Wohnadresse zu veröffentlichen, obwohl diese im aktuellen Telefonbuch öffentlich zugänglich sei.

