26.07.2018

NZZ

Zwei neue Korrespondenten im Berlin-Büro

Hansjörg Müller, derzeit Korrespondent der «Basler Zeitung» in Grossbritannien, und Daniel Haas, Redaktor der «Zeit», wechseln ins Korrespondenten-Team der «Neuen Zürcher Zeitung» in der deutschen Hauptstadt.

Die NZZ präsentiert – wie vor einem Monat angekündigt – zwei neue Korrespondenten im Berliner Büro: Hansjörg Müller und Daniel Haas. Der Ausbau des Berlin-Teams steht in direktem Zusammenhang mit dem Ende Juni lancierten erweiterten digitalen Angebot der NZZ für den deutschen Markt, heisst es in einer Mitteilung des Medienhauses.

hansjrgmueller

Hansjörg Müller war seit 2011 in verschiedenen Funktionen für die «Basler Zeitung» tätig – von 2011 bis 2016 als Redaktor Politik, danach als Korrespondent in Grossbritannien. Der studierte Historiker und Germanist startete seine journalistische Laufbahn bereits während seiner Schulzeit und seines Studiums mit verschiedenen Praktika, zunächst bei der «Esslinger Zeitung» und später im politischen Ressort der «Basler Zeitung». Müller nimmt seine neue Tätigkeit in Deutschland am 1. August 2018 auf.

danielhaas

Voraussichtlich ab 1. Oktober 2018 berichtet Daniel Haas für die deutsche Leserschaft aus der Bundeshauptstadt über das gesellschaftliche Geschehen in Deutschland. Haas hat Amerikanistik und Germanistik studiert und ist spezialisiert auf moderne Literatur und Hip-Hop. Er war erst Werbetexter, dann freier Film- und Popkritiker. Von 2004 bis 2010 war Haas bei Spiegel Online als Kulturredaktor tätig und bekannt vor allem für seine Kolumne «Verstehen Sie Haas?». Von 2010 bis 2011 war er Literaturredaktor bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Zuletzt arbeitete er als Autor für die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung», FAZ, «Focus» und «Cicero». Seit 2014 ist Haas Redaktor der Wochenzeitung «Die Zeit».

Mit dem Ausbau des Berliner Korrespondenten-Teams und der Erweiterung des digitalen Deutschlandangebots will die NZZ den wachsenden deutschen Nutzerzahlen Rechnung tragen. (pd/maw)



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Kommentare

  • Gotthard Andermatt, 29.07.2018 16:46 Uhr
    Auch der "Tages-Anzeiger" hat schon vor geraumer Zeit die Korrespondenz aus den Schweizer Regionen abgebaut und kooperiert im Ausland-Teil mit der "Süddeutschen". Im Schweizer Radio hört man immer öfter ARD-Korrespondenten (es gäbe auch den ORF!). Werden wir zur deutschen Medien-Kolonie?
  • Robert Weingart, 27.07.2018 18:22 Uhr
    Genau, Herr Gujer macht ja auch seinen "anderen Blick" nach Deutschland. Dort möchte man wohl brillieren, man schreibt ja im obigen Text, es gebe wachsende deutsche Nutzerzahlen. Dann macht das auch Sinn. Das in der Schweiz ist allerdings bedenklich.
  • Sebastian Renold, 27.07.2018 08:03 Uhr
    Die Schweizer Inland-Korrespondenten hat man gestrichen; dafür geht der Anschluss ans Nachbar-Reich weiter. Ein germanophiler Chefredakteur gewichtet um!
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