Die neu konzipierte Zeitschrift erscheint künftig zehnmal jährlich zu Monatsbeginn und wird Ende Jahr auch wieder online verfügbar sein. Das schreibt die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) in einer Medienmitteilung.
Nach der Insolvenz des EMH-Verlags im Sommer 2024 übernahm die FMH die redaktionelle Verantwortung für das hundertjährige Publikationsorgan. Zwischen dem Konkurs und der nun erschienenen ersten neuen Nummer publizierte die FMH alle zwei Wochen eine rein digitale Version der Ärztezeitung.
Fokus auf Schwerpunktthemen
Das überarbeitete Inhaltskonzept basiert auf einer breit angelegten Mitgliederbefragung. Drei von vier Lesenden zeigten sich mit der bisherigen SÄZ zufrieden. Die Umfrage ergab einen klaren Wunsch nach aktuellen politischen und medizinischen Themen sowie praktischen Informationen zur Berufsausübung.
Jede Ausgabe widmet sich neu einem Schwerpunktthema. Die Septemberausgabe behandelt die ambulante Tarifrevision. Neben standes- und gesundheitspolitischen Beiträgen enthält die Zeitschrift medizinische Fachartikel, Informationen zu Berufspraxis und Meinungsäusserungen. Auch der traditionelle Cartoon kehrt zurück.
«Geben der Ärzteschaft ihre starke Stimme zurück»
«Mit der neuen SÄZ geben wir der Ärzteschaft ihre starke Stimme zurück und liefern zugleich praxisnahes Wissen, das Ärztinnen und Ärzte in ihrem Alltag unmittelbar unterstützt», schreibt FMH-Präsidentin Yvonne Gilli in einem Leitartikel in der ersten Ausgabe der neuen Ärztezeitung.
Produktion und Vermarktung der Zeitschrift hat die FMH an das Verlagsunternehmen Stämpfli Kommunikation in Bern übertragen (persoenlich.com berichtete).
Die Co-Chefredaktion haben Charlotte Schweizer und Matthias Scholer übernommen, die beide die SÄZ bereits über viele Jahre in verschiedenen Funktionen begleitet haben. (pd/nil)