31.03.2021

Rettet den Pfauen

Zürich setzt sich für den Pfauen ein

Der traditionsreiche Saal im Schauspielhaus soll abgerissen werden. Die Plakatkampagne will sensibilisieren.
Rettet den Pfauen: Zürich setzt sich für den Pfauen ein
Zu sehen in der Zürcher Innenstadt: die Plakatkampagne vom Komitee «Rettet den Pfauen». (Bild: zVg.)

«Zürich setzt sich für den Pfauen ein», so lautet die Botschaft einer Plakatkampagne, die momentan auf 30 Screens in der Zürcher Innenstadt sowie bei 20 Mediaagenturen aufgeschaltet ist. Auf dem Plakat sind ein Teil jener Unterschriften abgebildet, deren Unterzeichner sich gegen den geplanten Abriss des traditionellen Pfauensaals im Zürcher Schauspielhaus wehren.

Dieser Saal erlangte nicht nur als Premierenort von Bertold Brecht, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt internationale Bedeutung, sondern auch als einziges Exiltheater in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der Zürcher Stadtrat will den Saal für 115 Millionen Franken abreissen und anschliessend modernisieren.

Persönlichkeiten setzen sich für den Pfauen ein

Initiiert hat die Plakataktion das Komitee «Rettet den Pfauen», dem «persönlich»-Verleger Matthias Ackeret, Werber Peter Lesch, Alt-SP-Gemeinderat Bruno Kammerer und Ex-Condor-Chef Martin Fueter angehören. Bislang haben neben vielen Politikerinnen und Politikern, Kulturschaffenden, Unternehmerinnen und Unternehmern auch bekannte Persönlichkeiten wie Martin Walser, Jean Ziegler, Hanna Scheuring, Elmar Ledergerber, Samir, Peter von Matt, Marianne Frisch, Frank Bodin, Alexander Haldemann oder Geri Aebi unterschrieben.  

Der Zürcher Gemeinderat, der in dieser Frage gespalten ist, will noch dieses Jahr über das Projekt entscheiden. Mit dem Abdruck von Unterschriften wolle man zeigen, dass der historische Pfauensaal in der Bevölkerung über grosse Beliebtheit verfüge, so Ackeret.

Auftraggeber: Rettet den Pfauen, AD: Corinne Lüthi, Strategie: Peter Lesch, Plakatfirma: City Lights. (red)



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