10.01.2017

Project R

Das Aufbauteam stellt sich vor

Das Medien-Start-up von Constantin Seibt und Christof Moser präsentiert weitere Namen der Crew. Die Büros sind mitten im Zürcher Kreis 4. Im Frühling startet das Crowdfunding, welches über die Zukunft des Projektes entscheiden soll. Geht alles gut, startet das Magazin Anfang 2018.
Project R: Das Aufbauteam stellt sich vor
Das Aufbauteam von «Project R» (v.l.) Clara Vuillemin, Christof Moser, Nadja Schnetzler, Constantin Seibt, Susanne Sugimoto, Patrick Recher, Laurent Burst und Thomas Preusse. (Bilder: project-r.construction)

Das Online-Magazin «Project R» nimmt Formen an. Am Dienstag ist der erste Newsletter verschickt worden, in welchem zu einem spontanen Apéro am neuen Geschäftssitz eingeladen wird. Dieser befindet sich «fürs erste» im Hotel Rothaus, mitten im Zürcher Kreis 4 an der Langstrasse – genauer an der Sihlhallenstrasse 1. Im ehemaligen Stundenhotel soll nun «eine Zukunft für den Journalismus abseits der grossen Verlage» gebaut werden, wie es im Newsletter heisst.

rothaus

Drei Zimmer wurden im Hotel als Büros eingemietet. Die Zeit der «nur» Nachtarbeit sei damit vorbei, steht in einer später verschickten Medienmitteilung.

Susanne Sugimoto ist Geschäftsführerin

Im Newsletter werden nun auch – nebst den bisher bekannten Journalisten Christof Moser und Constantin Seibt – weitere Köpfe des Aufbauteams vorgestellt. Die Geschäftsführung hat Susanne Sugimoto inne. Sie war unter anderem Leiterin der Coop-Medienstelle und Leiterin des Kommunikationsteams für Zentraleuropa bei Holcim. Heute führt sie eine selbstständige Beraterfirma (persoenlich.com berichtete).

susanne_sugimoto

Weiter an Bord sind der Fotograf Laurent Burst, zuständig für die Strategie, Nadja Schnetzler (Prozesse und Zusammenarbeit), Clara Vuillemin (Head of IT) sowie Patrick Recher und Thomas Preusse (beide Software-Entwicklung). Für die Finanzen zuständig ist François Zosso.

«Wer noch dazustösst, wird die Zukunft zeigen», heisst es weiter. Ab dem Sommer werde die Redaktion zusammengestellt. Davor liege aber noch «eine Furcht erregende Hürde»: Im Mai/Juni startet das Crowdfunding, laut Newsletter eines der grössten, das die Schweiz je gesehen hat. «Klappt es, ist die Anschubfinanzierung sichergestellt. Verlieren wir es, ist das Projekt anfangs Sommer tot.» Oder wie die Macher das «Project R» umschreiben: «Es handelt sich um einen Embryo, der noch nicht weiss, ob er die Geburt überlebt.»

Laut der Medienmitteilung werden nun im Januar/Februar eine Genossenschaft sowie eine Produktions- und Vertriebs-AG gegründet. Geht alles nach Plan, startet das digitale Magazin Anfang 2018. (cbe)

 



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Kommentare

  • Peter Gerber, 10.01.2017 18:29 Uhr
    Journalismus neu erfinden und dabei die Digitalisierung vergessen. Das Projekt ist doch mit diesem Habitus schon jetzt zum scheitern verurteilt. Geld sammeln, um auf ein totes Pferd zu setzen. Klingt wie der Wunsch auf einer einsamen Insel die Welt neu zu erfinden und es von der IV finanzieren zu lassen. Viel Erfolg bei der Geburt im Puff.

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