08.11.2017

Westiform

Abbau von rund 40 Stellen geplant

Die für Lichtwerbung bekannte Firma macht den Preisdruck und ein verändertes Kundenverhalten verantwortlich.
Westiform: Abbau von rund 40 Stellen geplant
Westiform will in Niederwangen rund 40 Stellen abbauen. (Bild: Keystone)

Die vor allem für Lichtwerbung bekannte Firma Westiform will an ihrem Hauptsitz in Niederwangen bei Bern rund 40 der 145 Stellen abbauen. Immer mehr Kunden steckten Geld nicht mehr in analoge Beschriftungen, sondern in digitale Werbung, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch. Grossprojekte in der Lichtwerbung seien deshalb in letzter Zeit ausgeblieben.

Durch die stark gesunkene Nachfrage seien die im Markt vorhandenen, mittelgrossen Projekte stark umkämpft. Ein beschleunigter Preiszerfall und erhebliche Umsatzeinbussen seien die Folgen.

Die Firma will nun schlanker werden und sich noch stärker auf den digitalen Markt ausrichten. Die Herausforderungen des Strukturwandels habe die Firma erkannt und schon Anfang 2017 ein Kompetenzzentrum für «Digital Signage» eröffnet.

Vor allem die Produktion und produktionsnahe Abteilungen sollen nun redimensioniert werden. Grösster Produktionsstandort des Schweizer Familienunternehmens mit insgesamt über 400 Angestellten ist Deutschland, gefolgt von der Schweiz, Tschechien und China.

Wie stark genau der Stellenabbau in Niederwangen ausfallen wird und wie genau die Restrukturierung abläuft, wird nach Ende der Konsultation der Belegschaft festgelegt. Dieses Verfahren endet Mitte November.

Westiform hat unter anderem bei Tamedia die Leuchtschriften erstellt (persoenlich.com berichtete). (sda/cbe)



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