07.07.2019

Y7K

Agentur wird Ende Monat aufgelöst

Die Inhaber der 2014 gegründeten Digitalagentur wollen neue Wege einschlagen. «Da wir uns auflösen, werden sowohl die Inhaber als auch alle anderen entlassen», sagt Mitinhaber Ruben Feurer. Neun Personen sind betroffen.
Y7K: Agentur wird Ende Monat aufgelöst

Im Alter von nur 23 Jahren hatten Samuel Alder, Ruben Feurer, Joris Noordermeer und Yves Sinka eine Digitalagentur gegründet. Das Start-up hätte sich schnell zu einer Agentur entwickelt, die für renommierte Schweizer Firmen arbeite und fast ein Dutzend Experten beschäftige. In den letzten fünf Jahren war Y7K unter anderem für Kunden wie SBB, Vontobel, Kanton Zürich und die Migros tätig, heisst es in einer Mitteilung.

Nichts desto trotz hätten sich die aktuellen Inhaber entschieden, die Agentur zu schliessen, um neue Wege einzuschlagen. Ruben Feurer, Yves Sinka und Robert Krieg meinen, dass man sich in den letzten Jahren persönlich weiterentwickelt habe und sich der Schritt, Y7K hinter sich zu lassen, richtig anfühle. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sei es keinesfalls eine einfache Entscheidung gewesen. Die Inhaber seien aber davon überzeugt, dass man das Glück nur finde, «wenn man den Mut zu grossen Entscheidungen hat».

«Da wir uns auflösen, werden sowohl die Inhaber als auch alle anderen entlassen», sagt Feurer auf Anfrage von persoenlich.com. «Wir waren zum Zeitpunkt des Entscheides insgesamt neun Personen und haben verschiedene Optionen gemeinsam besprochen.»

Das Team blicke «auf eine unglaublich spannende und lehrreiche Zeit» zurück. Y7K designte und entwickelte Software, unter anderem für die SBB, welche mehrere Millionen Mal pro Monat aufgerufen wurde, heisst es in der Mitteilung weiter. Gemeinsam mit Kunden wurden neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt und im Markt eingeführt. Und bei Vontobel durfte man auf C-Level neue Produkte challengen und mitprägen.

Aber auch auf Organisationsebene habe Y7K immer wieder den Status quo hinterfragt. So hat das Team beispielsweise Holacracy als neue Organisationsform eingeführt und den Schritt zur kompletten Lohntransparenz gewagt, heisst es. Das junge Team sei stolz darauf, was es in den Jahren alles bewegt habe und freue sich nun auf neue Abenteuer. (pd/cbe)

 



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