13.09.2022

Digitaltage 2022

Augmented-Reality-Brillen und E-Trottis

Die «Bubbles» machen vom 19. bis 25. September im Grossraum Zürich Halt – die dritte von sieben Regionen.
Digitaltage 2022: Augmented-Reality-Brillen und E-Trottis
Letzte Woche in Bern, diese Woche in der Nordwestschweiz und kommende Woche im Grossraum Zürich: An den Digitaltagen finden zahlreiche Events zu digitalen Themen statt – manche physisch, andere digital. (Bild: Digitalswitzerland)

Noch bis zum 23. Oktober ist die Schweiz eine digitale Hochburg. Im Rahmen der Schweizer Digitaltage werden zahlreiche Anlässe zu Themen wie Cybersecurity und Fake News veranstaltet – jede Woche in einer anderen Region (persoenlich.com berichtete). Den nächsten Halt machen die von Digitalswitzerland organisierten Digitaltage im Grossraum Zürich.

An den Digitaltagen soll ein Weltrekord für das grösste gemeinsam erstellte NFT-Kunstwerk aufgestellt werden. Dazu wird die Schweizer Bevölkerung im Rahmen des Projekts «swissp[AI]nt» aufgerufen, vorbeizukommen, um ihr eigenes Meisterwerk zu erschaffen. Die Bilder werden zum Ende der Schweizer Digitaltage zu einem grossen Mosaik zusammengefügt und als NFT für einen guten Zweck versteigert. Zudem werden die einzelnen Werke Teil der Swiss Crypto Stamp der Schweizerischen Post. Mit etwas Glück gibt es die Chance zu einem Treffen mit bekannten Schweizer Promis, die ebenfalls am Weltrekordversuch teilnehmen. Gestalterische Kenntnisse sind laut einer Mitteilung nicht erforderlich – das übernimmt die fortgeschrittene künstliche Intelligenz. Ein digitaler Touchscreen-Kunstgenerator wird zusammen mit den Bubbles von Standort zu Standort reisen: 20. September, 12 bis 19 Uhr, Zürich, Rathausbrücke; 21. September, 12 bis 19 Uhr, Schaffhausen, Vordergasse; 22. September, 12 bis 19 Uhr: Winterthur, Neumarkt.

«Bubbles» als Infozentren

Das Herzstück der Schweizer Digitaltage sind die sogenannten «Bubbles». Diese aufblasbaren Besucherzentren, die fast täglich an einem neuen Ort aufgestellt werden, dienen als Veranstaltungsort für Events – aber auch als Informationsstelle, um zu erfahren, wo etwas Spannendes erlebt werden kann. Zwischen dem 26. September und dem 2. Oktober werden die Bubbles unter anderem in Lausanne und Genf aufgestellt. Nachdem die Digitaltage die letzten zwei Jahre pandemiebedingt hauptsächlich virtuell stattfanden, setzt Digitalswitzerland dieses Jahr wieder vermehrt auf physische Anlässe. Im Grossraum Zürich finden insgesamt 49 physische und vier digitale Events statt.

Am Dienstag, 20. September, werden die Bubbles auf der Rathausbrücke in Zürich aufgestellt. An diesem Tag werden dort von 11 bis 18 Uhr verschiedene Digitalthemen veranschaulicht. Beispielsweise zeigt die Stadt Zürich mit einem Live-Experiment zur Feinstaub-Belastung, wie die Luftqualität der Stadt mit Sensoren überwacht wird. Zudem kann anhand von Computeranimationen ein Blick auf die Veränderung der Stadt Zürich im Laufe der Jahrhunderte geworfen und mit Augmented-Reality-Brillen die Stadtplanung der Zukunft erlebt werden. Ebenfalls am 20. September findet in Schaffhausen ein Austausch zu geteilten Mobilitätsformen statt. Im Besucherzentrum von Schaffhauserland Tourismus an der Vordergasse 73 möchte die Stadt Schaffhausen von den Besuchenden wissen, welche Rolle Mobility-Autos, Publibike-Velos und E-Trottis in ihrem Alltag spielen. Zudem können diese Mobilitätsformen vor Ort auch ausprobiert werden.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf Firmen aus?

Ebenfalls in Schaffhausen findet am Mittwoch, 21. September, bei der Kirche St. Johann an der Vordergasse von 15 bis 17 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema «New Work – Digitalisierung im Arbeitsalltag» statt. Nach einer Eröffnungsrede des Stadtpräsidenten Peter Neukomm und des Wirtschaftsförderers Christoph Schärrer sprechen Vertreter verschiedener Unternehmen darüber, wie sich die Digitalisierung auf die Unternehmenskultur, die Sicherheit und die Freizeitgestaltung auswirkt. Am Folgetag findet beim Neumarkt in Winterthur zwischen 17.45 und 19 Uhr das «GreenTech Startup Battle» des Grossraums Zürich statt. Dort zeigen die drei Start-ups Viboo, Beyond Scroll und Xilva, wie sie mit nachhaltigen Ideen die Zukunft verändern wollen. (pd/cbe)



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