Von den über 33'000 vergebenen Domainnamen seien rund zehn Prozent an natürliche Personen gegangen, schrieb das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am Freitag in seinem Newsletter. Die übrigen Domains hätten sich Schweizer Vereine, Stiftungen, öffentlich-rechtliche Körperschaften oder Unternehmen gesichert. Im November 2025 seien 23'140 .swiss-Domainnamen registriert gewesen.
Die Domain .swiss war nicht von Beginn an frei erwerbbar. Bei der teilweisen Öffnung im Herbst 2015 konnten zunächst nur eingetragene Marken, Bezeichnungen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften sowie andere geschützte Kennzeichen registriert werden. Anfang 2016 konnten dann alle öffentlichen oder privaten Unternehmen und Organisationen eine Domain registrieren lassen.
Im Juni 2023 beschloss der Bundesrat eine Öffnung der Domain. Die revidierte Verordnung über Internet-Domains (VID) trat 2024 in Kraft. Seither können auch Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit oder Wohnsitz in der Schweiz einen Domain-Namen mit der Endung .swiss erwerben (persoenlich.com berichtete).
Mit der Endung .swiss wollte der Bund nach eigenen Angaben einen Domainnamen schaffen, der als eindeutiger als die Endung .ch gilt. Laut Bakom erhöht die Domain die internationale Sichtbarkeit der Schweiz und rückt die Qualität von Schweizer Produkten und Dienstleistungen in den Fokus. Die Domain geniesse einen ausgezeichneten Ruf bezüglich Zuverlässigkeit, Sicherheit und der wirksamen Bekämpfung von missbräuchlichen Registrierungen. (sda/cbe)

