16.03.2024

Beobachter

Chatbot beantwortet Fragen zum Familienrecht

Das Ringier-Magazin bietet automatisierte Rechtsberatung. Die Leistungsfähigkeit der künstlichen Intelligenz sei intensiv getestet worden, heisst es.

Es sind Themen, welche die Redaktion und das Beratungsteam des Beobachters auch sonst beschäftigen, sei es Streit ums Erbe im Speziellen oder Streit in der Familie im Allgemeinen. Dazu gibt nun auch ein Chatbot Auskunft.

Die künstliche Intelligenz KI liefere schnell und einfach Antworten auf Fragen zum Zusammenleben von Ehepaaren, Scheidungsrecht und anderen relevanten Themen im Familienrecht und Erbrecht, schreibt das Ringier-Magazin in einer Medienmitteilung.

Eigene Datenbank als Trainingsmaterial

Als Trainingsmaterial nutzt die KI die Rechtsdatenbank des Beobachters. Diese umfasse über 4000 kontinuierlich aktualisierte Rechtsinhalte. Damit generiere der Chatbot «präzise und verlässliche Antworten auf Basis hochwertiger Daten» zu Fragen des schweizerischen Familienrechts und Erbrechts, heisst es. Wenn eine Frage ausserhalb dieses Rechtsgebiets gestellt werde, erhält die Benutzerin bzw. der Benutzer eine entsprechende Meldung.

Dominique Strebel, Chefredaktor des Beobachters, stellt in der Medienmitteilung die rhetorische Frage: «Rechtsberatung powered bei KI – geht das?» Und gibt die Antwort: «Ja, das geht, wenn man so gute Datensätze hat wie der Beobachter, um die KI zu trainieren. Und so gute Beraterinnen und Berater, um die KI zu begleiten.»

Login reicht, kein Abo erforderlich

Für die Nutzung des Chatbots ist es nicht erforderlich, ein Abonnement oder eine Mitgliedschaft beim Beobachter zu haben. Eine OneLog-Registrierung genügt. Bereits registrierte Benutzerinnen und Abonnenten können sich wie gewohnt einloggen.

Realisiert wurde der Chatbot in Zusammenarbeit mit dem Conversational-AI-Anbieter Aaibot und Ringier Medien Schweiz Product & Tech. Ein Ausbau zum umfassenden Rechtsberatungs-Chatbot sei bereits geplant, teilt der Beobachter mit. (pd/nil)



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