Das Projekt «Die Live-Video-Beratung der Migros-Fachmärkte» holt sich den Titel «Master of Swiss Web 2022» an der diesjährigen grossen Award Night von Best of Swiss Web. Das Urteil der Jury lautet: «Kann man die persönliche Beratungskompetenz in den Filialen mit der Kosteneffizienz und der Bequemlichkeit einer online Bestellung kombinieren? Ja, genau das machen die Migros-Fachmärkte mit ihrer Live-Video-Beratung. Per Video-Call zeigt, demonstriert und erklärt ein Fachberater direkt aus dem Laden zum vereinbarten Termin das Produkt und beantwortet alle offenen Fragen der Kundschaft, die diesen Service auch zu Hause bequem vom Sofa aus in Anspruch nehmen kann. Die positiven Zahlen und Kundenbewertungen sprechen für sich.»
Das Projekt erhielt nicht nur hohe Noten von den rund 100 Fachjurorinnen und Fachjuroren, sondern überzeugte auch die Leser des Netztickers und die rund 750 Gäste, die live in der The Hall für ihr Lieblingsprojekt abstimmten. «Die Live-Video-Beratung der Migros-Fachmärkte» sicherte sich neben dem Master-Titel ausserdem Gold in der Kategorie «Digital Commerce» und Silber in der Kategorie «Innovation». Das von Migros Fachmarkt AG in Auftrag gegebene Projekt wurde umgesetzt durch Migros Aare New Business.
Auf dem zweiten Platz landete «S-GE GoGlobal Cockpit» von Switzerland Global Enterprise (S-GE). Für die Umsetzung zeigt sich Cando verantwortlich. Das Projekt «Liiva – Digitale Begleiterin für jeden Wohntraum» von Liiva und Merke Switzerland – a dentsu company durfte sich über den dritten Platz freuen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend heisst.
76 Auszeichnungen in elf Kategorien
Von den insgesamt 351 Projekteingaben schafften es 78 auf die Shortlist (persoenlich.com berichtete). Die 100-köpfige Expertenjury kürte daraus 10 Gold-, 24 Silber- und 42 Bronze-Gewinner. Die Gewinnerprojekte entspringen den verschiedensten Branchen, vom Detailhandel über Gesundheit bis zum Immobilienhandel und zeigen, dass auch kleine Unternehmen mit Innovationskraft brillieren können, schreiben die Veranstalter. Die kreativen und innovativen Projekte würden die Möglichkeiten der Digitalisierung nach allen Regeln der Kunst ausschöpfen und zeigen, wie das Web im Jahr 2022 auszusehen habe.
Bereits zum dritten Mal vergab dot.swiss den «Best of .swiss»-Award. Dabei wird das beste Webprojekt des Jahres mit der Domain-Endung .swiss ausgezeichnet. Die eidgenössisch rote Boje ging an gebäudehülle.swiss, eine serviceorientierte Kompetenzplattform für die Gebäudehüllen-Branche. Das Projekt ist Ergebnis einer Zusammenarbeit des Verbands Gebäudehülle Schweiz und der Digitalagentur Liip. Jurypräsident Fabian Unteregger begründet den Entscheid so: «Die Inhalte für die 600 Mitglieder kommen sauber daher und dank des strukturierten Mitgliederverzeichnisses ist schnell in jedem Fachbereich der richtige Spezialist gefunden – egal ob für ‹G› wie Gebäudebegrünung oder ‹R› wie Raumgiftsanierung. Die Site überrascht mit einer Shoplösung, die vom Nackenschutz mit Stirnblende bis zur Sonnencrème alles bietet.» So klicke man gar gern auf die technische Kommission von Flach- bis Steildach. «Der Verbandsauftritt überzeugte rundum in allen Aspekten», resümiert Unteregger.
Die Projekte werden bei der Spezialkategorie «Best of .swiss» von der Jury nach ihrer handwerklichen Qualität beurteilt, aber auch danach, ob sie in ihrer visuellen Gestaltung und Anmutung die als typisch schweizerisch geltenden Eigenschaften umsetzen: Qualität, Innovation, Design, Bodenständigkeit, Vertrauen und Mehrsprachigkeit.
Ausserdem wurde am Donnerstagabend der Goldbach Crossmedia Award 2022 vergeben. Gold ging an Thjnk Zürich für die Arbeit «Runtime» im Auftrag von Ochsner Sport (persoenlich.com berichtete).
Die Gesamtliste aller Gold-, Silber- und Bronze-Gewinner gibt es hier. (pd/cbe)