16.09.2013

Genf

Für drei Tage Mekka von Open Data

Internationale Konferenz "Open Knowledge".

Transparenz ist in den letzten Jahren für zahlreiche Regierungen zu einem wichtigen Thema geworden. Anlässlich der internationalen Konferenz "Open Knowledge" in Genf hat der Bund ein Portal für die offene Zugänglichkeit seiner Behördendaten vorgestellt. An der dreitägigen Konferenz werden bis Mittwoch Experten aus der ganzen Welt darüber diskutieren, wie Behördendaten öffentlich zugänglich und nutzbar gemacht werden können. Seinen Beitrag leisten will auch die Schweiz.

Das Projekt vom Bundesarchiv und sechs Bundesämtern namens "Open Government Data beim Bund" hat ein zentrales Pilotportal erarbeitet, das ab (heutigem) Montag für ein halbes Jahr online ist. Es soll den beteiligten Ämter erste Erfahrungen mit der prinzipiellen Veröffentlichung von Daten öffentlicher Verwaltungen ermöglichen. Es handle sich um das erste Projekt des Bundes, sagte Antoine Logean, Sprecher der Konferenz und Mitglied des Vereins Opendata.ch, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Dieses Projekt sei eine wichtige Etappe für eine Open-Data-Gemeinschaft in der Schweiz.

Open Data sei aber nicht nur eine Frage der Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Die Verwendung der Daten durch wirtschaftliche Akteure sei auch "eine grossartige Quelle von Innovation", schrieben die Organisatoren der Konferenz in einer Mitteilung.

Die Konferenz "Open Knowledge" findet heuer erstmals in Genf statt. Sie versammelt Vertreter der Vereinten Nationen, öffentlicher Verwaltungen, sowie Unternehmer und Aktivisten für den öffentlichen Zugang von Behördendaten. (sda)



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