Chicorée erwirtschaftet nach eigenen Angaben 99 Prozent des Umsatzes im stationären Handel. Die 1982 in Dietikon gegründete Firma betreibt über 180 Filialen und verkauft jährlich mehr als 15 Millionen Kleidungsstücke. Entsprechend zentral ist die Pflege digitaler Einträge in Google-Produkten. Avolut hat dafür eine Lösung entwickelt. Mehrere Datenquellen werden zusammenführt und automatisch in die Google-Business-Profile der Filialen übertragen, wie die Digitalagentur in einer Medienmitteilung schreibt.
Basis sind die im unternehmenseigenen CMS gespeicherten Filial-Stammdaten inklusive Öffnungszeiten. Diese lassen sich nun per Export für alle Profile gleichzeitig aktualisieren. Pro Standort können zudem bis zu 25 Bilder aus aktuellen Lookbooks ausgespielt werden. Über eine API-Anbindung werden ausserdem Neuigkeiten direkt an alle Standorte übermittelt — je nach Sprachregion auf Deutsch oder Französisch.
Über Google Local Inventory übermittelt Avolut täglich rund 500’000 Bestandseinträge aus den 180 Filialen an Google. Kundinnen können so online einsehen, welche Produkte in ihrer nächstgelegenen Filiale verfügbar sind.
Für die Bewertungsanalyse liest Avolut täglich neue Rezensionen aller Standorte aus. Ein Sprachmodell kategorisiert sie nach Stimmung und Thema. Die Ergebnisse fliessen zusammen mit Impressions-Daten in die zentrale Snowflake-Datenplattform von Chicorée. Die Filialen erzielen gemäss Avolut rund zwei Millionen Einblendungen pro Monat auf Google. (pd/nil)
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