29.06.2026

Swiss IGF

KI und Kinderschutz prägen Digitalforum

Das elfte Swiss Internet Governance Forum hat am 16. Juni in Bern unter anderem die Regulierung künstlicher Intelligenz und den Schutz von Kindern auf Online-Plattformen verhandelt. Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten zudem Fragen der digitalen Souveränität.

Das Programm des Forums wird nicht von den Organisatoren vorgegeben, sondern über einen offenen Themenaufruf von der Community selbst bestimmt. Zum Abschluss verabschiedeten die Teilnehmenden die «Messages von Bern», die in den europäischen Dialog EuroDIG und das UN Internet Governance Forum einfliessen sollen.

Veranstaltet wurde der Anlass laut Mitteilung zum zweiten Mal unter dem Dach des neuen Trägervereins Swiss Internet & Digital Governance (SIDG). Das Patronat liegt seit der Gründung des Forums beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM). «Der Mehrwert des Swiss IGF liegt in seiner Offenheit, seinem Bottom-up-Ansatz und der gleichberechtigten Einbindung aller Stakeholder», lässt sich Livia Walpen, Senior Policy Advisor beim Bakom, in der Mitteilung zitieren.

Die Veranstalter meldeten für die Ausgabe 2026 einen neuen Besucherrekord, ohne dazu konkrete Zahlen zu nennen. Die «Messages von Bern» sowie die Botschaften des parallel durchgeführten Swiss Youth IGF stehen auf Deutsch, Französisch und Englisch auf der Website des Forums zur Verfügung. (pd/nil)


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