10.08.2020

Threema

Neu sind auch Videoanrufe möglich

Bei den Videocalls ist nicht nur die Übertragung, sondern auch die Signalisierung Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Mit der Schweizer Messenger-App Threema sind neu auch Videoanrufe möglich. «Dabei haben Sie volle Gewissheit, dass nur Ihr Gegenüber Sie sehen und niemand sonst auf das Video zugreifen kann», heisst es in einem Blog-Eintrag vom Montag.

Da Videoanrufe personenbezogene Daten in Reinform enthalten würden, seien sie besonders schützenswert. Videoanrufe bei Threema seien von Grund auf voll und ganz auf Sicherheit und Datenschutz ausgelegt. So ist laut Mitteilung nicht nur die Übertragung, sondern auch die Signalisierung komplett Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und bevor ein Anruf akzeptiert wird, fliessen keine Daten.

Auch, was Metadaten betreffe, würden Videoanrufe «dem kompromisslosen Threema-Standard» genügen. Um die vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Metadaten zu gewährleisten, musste Threema Korrekturen an der breit eingesetzten Basistechnologie «WebRTC» vornehmen. Diese Sicherheitsverbesserung wird ins WebRTC-Projekt zurückgespielt, was in Zukunft auch zahllosen anderen Kommunikationsdiensten zugute kommt, heisst es weiter. (pd/cbe)



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